Digitalisierung: Digitaler Zwilling für SAP EWM vorgestellt

Eine neue Software des Anbieters Swan erzeugt einen Digitalen Zwilling zur intuitiven Steuerung und Optimierung von Lagerprozessen über SAP.

Die Verladekontrolle für die Lkw im Swan 3D Logistics Cockpit. | Bild: Swan
Die Verladekontrolle für die Lkw im Swan 3D Logistics Cockpit. | Bild: Swan
Tobias Schweikl

Die Swan GmbH, ein Projekthaus für SAP-Logistik, bietet ein neues Logistik-Add-on für SAP EWM an. Das „SWAN 3D-Logistics-Cockpit“ unterstützt den Lagerleitstand dabei, komplexe Lagerprozesse einfach und fehlerarm zu bedienen. Beispielsweise indem man Lageraufgaben per Drag-and-Drop erstellt.

„Unser neues Logistik-Add-on visualisiert den aktuellen System- und Anlagenzustand und der Leitstand kann direkt aus der 3D-Ansicht heraus logistische Aktivitäten wie Sperren, Freigaben oder Lageraufgaben starten sowie Produkte oder Handling Units zu bestimmten Lieferungen suchen und verwalten“, erklärt André Nowinski, Geschäftsführer der Swan GmbH.

Dazu erzeugt die Software mit den vorhandenen SAP-Daten ein virtuelles und dreidimensionales Lagerabbild (den so genannten Digitalen Zwilling). Durch die Integration und Verknüpfung mit den vorhandenen Lagerplätzen, Beständen und HU (Handling Unit)-Informationen füllt sich die digitale Abbildung der Logistikanlage nach der initialen Layout-Erstellung mit Leben.

Über den SAPIU5 3D-Lagerleitstand können sich Mitarbeiter dann ohne lange Einarbeitungszeit schnell einen Überblick über die Logistikprozesse verschaffen und diese intuitiv steuern.

„Lange Listen und unübersichtliche Strukturen sind mit unserer neuen Logistiklösung passé“, so André Nowinski.

Die Darstellungen im 3D-Logistics-Cockpit hätten gegenüber der klassischen Ansicht wesentliche Vorteile. Bei offen Lageraufgaben beispielsweise werden in der visuellen Umsetzung ausgewählte Paletten direkt per grafischem Beam optisch hervorgehoben. Per Drag-and-Drop lassen sich Paletten auf einen freien Lagerplatz verschieben, während die erforderlichen Lageraufgaben im Hintergrund automatisch erstellt werden.

„Bei der 3D-Ansicht springt einem förmlich ins Auge, wo sich die einzelne Palette im Lager befindet und wie deren aktueller Zustand ist“, fährt André Nowinski fort.

Die Anwendung lässt sich sowohl in neue SAP EWM-Installationen als auch in bereits laufende Systeme integrieren. Zusätzliche Hardware oder aufwendige Modernisierungsmaßnahmen sind nicht erforderlich. Durch Beachtung der SAP Fiori Usability Guidelines sei das 3D-Logistics-Cockpit intuitiv zu bedienen, so der Hersteller.

Bei Bedarf lassen sich die Anwendungen auf neue Prozesse erweitern. Des Weiteren ist das UI5-Framework responsiv und daher sowohl für Mobile-, als auch für Desktop-Anwendungen geeignet. Die Apps passen sich automatisch an die zur Verfügung stehende Bildschirmgröße an und ändern die Anordnung und Funktionsweise von Bedienelementen beispielsweise Touch-Eingaben.

Kunden und Interessierte haben die Möglichkeit, das neue Produkt im Rahmen einer Online Live Demo näher kennen zu lernen.

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