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Digitalisierung: Logistiker diskutieren neue Technologien

Der BVL-Themenkreis „Digitales Lager“ bewertet regelmäßig digitale Lagertechnologien. Nun weiten die Logistikpraktiker ihre Arbeit auf Software aus.

Der BVL-Themenkreis „Digitales Lager“ traf sich am 17. September 2019 bei Dachser in Hamburg zu einer Arbeitssitzung. | Bild: Tobias Schweikl
Der BVL-Themenkreis „Digitales Lager“ traf sich am 17. September 2019 bei Dachser in Hamburg zu einer Arbeitssitzung. | Bild: Tobias Schweikl
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Tobias Schweikl

Am 17. September traf sich der BVL-Themenkreis „Digitales Lager“ bei Dachser in Hamburg. Die Teilnehmer, Logistikpraktiker aus namhaften Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, diskutieren in regelmäßigen Arbeitstreffen neue Technologien für die Logistik und bewerten diese. Beispiele hierfür sind etwa intelligente Behälter, kletternde Shuttle-Systeme, Datenbrillen oder Kommissionier-Roboter.

Im aktuellen Treffen ging es nach einem Rundgang in der Dachser-Umschlaghalle um die Nutzung des neu entwickelten Online-Bewertungstools für Software-Profile. Neben der Hardware in den vier Technologiefeldern „Cyber-physische Systeme“, „Fördermittel und Fördersysteme“, „Identifizierungstechnologien“ und „Automatisierte Anlagen“ weitet der Themenkreis seine Arbeit derzeit auf die vier Software-Anwendungsbereiche „Planung“, „Optimierung“, „Überwachung & Kontrolle“ sowie „Verwaltung“ aus.

Navigationshilfe im Lager

Anschließend wurde den Teilnehmern die aktuelle Version des „BVL-Technologieradar“ vorgestellt. Die Initiative ist ein Gemeinschaftsprojekt der BVL.digital GmbH, der Innovationseinheit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., und der HUSS-VERLAG GmbH. Mit Unterstützung der Managementberatung Capgemini Invent werden beim BVL-Technologieradar die Ergebnisse des BVL-Themenkreises „Digitales Lager“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Insgesamt liegen bereits Daten zu 32 untersuchten Technologien und 1.680 Experten-Bewertungen vor. Bewertet werden die neuartigen Lagertechnologien jeweils nach Reifegrad und Verbreitung. Darüber hinaus geben die Experten eine Einschätzung, in welchen Lagerprozessen die neuartige Technologie eingesetzt werden kann, wie sie funktioniert und wo Chancen und technische Grenzen liegen.

Ein Experten-Score zu Performance, Prozessqualität, Standardisierung und Kosten rundet die Expertise ab. Das Ergebnis ist für den Nutzer ein umfassendes Dossier über den möglichen Nutzen, aber auch die technologischen Grenzen, der im „BVL-Technologieradar“ untersuchten Lagertechnologien. Der „BVL-Technologieradar“ wird laufend aktualisiert.

Vernetzung von Anbieter und Nutzer

Ziel des „BVL-Technologieradar“ ist neben der Informationsvermittlung auch die Vernetzung von Technologieanwendern und -anbietern. Alle vorgestellten Technologien und deren Ergebnisse können kommentiert und diskutiert werden. Auf Wunsch können Interessenten per Knopfdruck auch weitere Informationen von den Anbietern anfordern.

Der „BVL-Technologieradar“ wird zum 36. Deutschen Logistik-Kongress (23. bis 25. Oktober 2019, Berlin) der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

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