Digitalisierung: NeoCargo vernetzt mittelständische Speditionen

Auf der digitalen Plattform NeoCargo sollen Speditionen künftig mit wenigen Klicks Frachten fremdvergeben und den Status übermitteln können. Derzeit läuft die zweite Finanzierungsrunde des Start-ups.

Mit der NeoCargo-Plattform sollen Auftragsdaten und Statusmeldungen untereinander ausgetauscht werden können. (Foto: NeoCargo AG)
Mit der NeoCargo-Plattform sollen Auftragsdaten und Statusmeldungen untereinander ausgetauscht werden können. (Foto: NeoCargo AG)
Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Anna Barbara Brüggmann)

Die Vernetzungsplattform NeoCargo will mittelständische Speditionen so miteinander vernetzen, sodass ein digitaler Austausch der Auftragsdaten möglich ist. Derzeit läuft die zweite Finanzierungsrunde des Start-ups NeoCargo, an dem sich Unternehmensangaben zufolge bereits mehr als 30 Spediteure beteiligt haben. Die Entwicklung der gleichnamigen Branchenlösung erfolgt in Zusammenarbeit mit mittelständischen Speditionen und Anbietern von Transport Management Systemen (TMS). Mit nur wenigen Klicks sollen sich Frachten fremdvergeben und der Status übermitteln lassen.

„Mit dem Go-Live unserer Plattform haben wir einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung des Mittelstandes genommen. Wir haben mit unseren Partnerunternehmen wertvolle Erkenntnisse sammeln können und freuen uns, dass unsere Lösung nun der gesamten Branche zur Verfügung steht“, sagt Larissa Eger, Mitgründerin und Vorständin der NeoCargo AG.

Die Lösung des Start-ups soll laut Aussage des Unternehmens den Fokus auf die Bedürfnisse der mittelständischen Speditionen legen und sie untereinander vernetzen. Mit der kürzlich erfolgten Liveschaltung arbeiten nun die ersten Unternehmen mit der unabhängigen und digitalen Vernetzungsplattform.

In Zusammenarbeit mit TMS-Anbietern werde die Lösung derzeit weiter ausgebaut. In Abstimmung mit den Nutzern solle genau das entwickelt werden, was die Speditionen brauchen und was Mehrwerte für die Partner schaffe, so Eger. Beispielsweise sollen Frachtführer sowie Speditionen an die Plattform angebunden werden, die ohne TMS arbeiten.

Die zweite Finanzierungsrunde für die NeoCargo AG läuft bis zum 15. November. Beabsichtigt ist dem Start-up zufolge eine Eigentümerstruktur, bei der möglichst viele Logistik-Unternehmen beteiligt sind. Die Lösung solle unabhängig und der Branche verpflichtet bleiben, so die Unternehmens-Gründer.

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