DSV ordert 100 Ladesäulen für Dienstwagenflotte bei Aral Pulse

Das Logistikunternehmen plant, seine Logistik-Standorte mit Elektroladesäulen von Aral Pulse auszustatten und hat 100 Ladesäulen bestellt. Ladeleistung von 22 kW genügt. 

Der Logistikdienstleister stattet seine eigenen Standorte mit E-Ladesäulen aus. Foto: Aral AG
Der Logistikdienstleister stattet seine eigenen Standorte mit E-Ladesäulen aus. Foto: Aral AG
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Daniela Sawary-Kohnen)

DSV hat an mehreren Standorten kürzlich E-Ladesäulen von Aral pulse ans Netz gebracht. Es sei ein Projekt, das noch zahlreiche weitere Standorte und Ladesäulen umfassen werde, hieß es aus dem Unternehmen. Die Ladesäulen sollen die Infrastruktur, insbesondere die nachhaltige Dienstwagenflotte der Elektro- oder Hybrid-Pkw, an den DSV-Niederlassungen unterstützen.

Um die nachhaltige Infrastruktur an den eigenen Standorten weiterzuentwickeln und die Dienstwagenflotte auch für höhere Reichweiten bereit zu machen, hat der dänische Logistiker laut eigenen Angaben insgesamt 100 Aral pulse-Ladesäulen bestellt. Das entspricht einer Anzahl von 200 Ladepunkten mit jeweils 22 kW für DSV-Standorte in ganz Deutschland, die sukzessive bis Ende 2023 installiert werden sollen. Markus Walke, Director, Business Organisation & Compliance bei DSV DACH:

„Wir wollen den Einsatz umweltfreundlicher, elektrisch betriebener Fahrzeuge attraktiver machen und den Anteil der Elektro- und Hybrid-Pkw als Dienstwagen erhöhen. Die E-Ladeinfrastruktur ist eine Maßnahme auf unserem Green-Logistics-Weg.“

Es handele sich dabei um eines von mehreren Projekten, an denen der Logistiker gemeinsam mit Aral arbeitee, um die Dekarbonisierung von Logistik und Mobilität zu unterstützen, hieß es. Belal Ata, Team Lead, Facility Management DACH bei DSV:

„Mit dem Projekt berücksichtigt DSV die Auswirkungen der eigenen Fahrzeugflotte auf die Umwelt und setzt darauf, auch hier die CO2-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren.“

Das Logistikunternehmen hat sich verpflichtet, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erzeugen. Gleichzeitig zählten zu den kurzfristigen Nachhaltigkeitszielen bis 2030 die 50-prozentige Reduzierung der direkten eigenen Emissionen und zugekaufter Energieträger sowie eine 30-prozentige Reduzierung im Bereich der indirekten Emissionen aus der Wertschöpfungskette. Um die gesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen, müssten alle neuen Firmenwagen der DSV-Gruppe den für sie festgelegten maximalen Emissionswert einhalten.