Duisburger Hafen droht Umweltzone

Wie die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer in ihrem aktuellen DUNI-Brief berichtet, droht den Duisburger Hafen- und Industriegebieten eine Umweltzone.
Redaktion (allg.)
Die IHK dazu: "Auch wenn Umweltminister Uhlenberg offiziell von der großräumigen Umweltzone Ruhr Abstand genommen hat, gibt es inhaltlich keine Veränderung. Die geplante Ausweisung einer größeren Anzahl von dauerhaften Fahrverbotszonen im Ruhrgebiet (jetzt als Waben bezeichnet) bedeutet, dass weiterhin rund 30 Prozent der Nutzfahrzeuge und rund 10 Prozent der Pkw in der Region nicht mehr betrieben werden können (Statistik Kraftfahrtbundesamt - Stand 01.01.2007). Würden die Zufahrtswege zu Industrie- und Hafengebieten wie von Umweltdezernent Dr. Greulich, Stadt Duisburg, geplant zur Umweltzone erklärt, dürfen nur noch 2/3 der zugelassenen Nutzfahrzeuge die Logistikprozesse sicherstellen. Die Bemühungen des Hafens, verstärkt Binnenschiff und Schiene zu nutzen, wären dadurch deutlich erschwert. Gerade im Zu- und Ablauf werden auf relativ kurzen Strecken Nutzfahrzeuge eingesetzt, die demnächst nicht mehr fahren dürften. Damit würde massiv das gesamte Logistiksystem Hafen geschädigt."
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