Duvenbeck setzt Low-Deck-E-Truck im Fernverkehr ein

Der Logistiker nimmt in seiner Flotte eine tiefergelegte und batterieelektrisch betriebene Zugmaschine auf. Der auf dem Typ MID CAB aus der Volvo-Baureihe FM basierende Truck rollt im Pendelverkehr im Automobilsektor.

Bei Duvenbeck zum ersten Mal im Fernverkehr unterwegs: eine batterieelektrisch angetriebene Low-Deck-Zugmaschine auf Basis eines Volvo MID CAB der Baureihe FM. Foto: Duvenbeck
Bei Duvenbeck zum ersten Mal im Fernverkehr unterwegs: eine batterieelektrisch angetriebene Low-Deck-Zugmaschine auf Basis eines Volvo MID CAB der Baureihe FM. Foto: Duvenbeck
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Daniela Sawary-Kohnen)

Tiefergelegt und gleichzeitig batterieelektrisch – das sind die Hauptkennzeichen einer neuen Generation von emissionsfreien Zugmaschinen, die das Speditionsunternehmen Duvenbeck in seine Flotte aufgenommen hat. Bernd Reining, Fuhrparkleiter bei Duvenbeck:

„Mit dem Einsatz der batterieelektrisch angetriebenen E-Zugmaschine gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Elektrifizierung unserer Flotte. Als Logistikpartner der Automobilindustrie werden wir die Transformation unserer Kunden zur E-Mobilität in Zukunft mit noch mehr Angeboten für die elektrische, umweltschonende Gütermobilität unterstützen.“

Low-Deck-Zugmaschine

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um eine sogenannte Low-Deck-Zugmaschine. „Low Deck“ bedeutet, dass der Lkw Auflieger mit einer Ladeinnenhöhe von drei Metern nur tiefergelegt ziehen kann. Diese als Megatrailer bezeichneten Auflieger sind laut Duvenbeck wegen ihrer Ladehöhe für den Einsatz in der Automobilindustrie besonders effizient und geeignet, weil sie eine optimale Raumausnutzung erlauben. Die Low-Deck-Zugmaschine basiert auf dem Typ MID CAB aus der Volvo-Baureihe FM und wurde von der Volvo-Tochter Designwerk Technologies mit Sitz in der Schweiz elektrifiziert.

Eingesetzt wird das Fahrzeug bei Duvenbeck nach eigenen Angaben im Pendelverkehr für ausgewählte Kunden aus der Automobilindustrie beispielsweise zwischen Herne und Gent. In der batterieelektrisch angetriebenen Variante ist es die erste Low-Deck-Zugmaschine, die das Unternehmen in Deutschland im Fernverkehr einsetzt. Robert Frehen, Chief of Staff bei Duvenbeck:

„Seine Tauglichkeit für den Fernverkehr hat der neue Low-Deck-E-Truck in den vergangenen Wochen bereits erfolgreich unter Beweis gestellt. Eine Batterieladung von 340 Kilowattstunden ermöglicht eine Reichweite von bis zu 275 Kilometern – voll beladen. In Kombination mit einer passenden Ladeinfrastruktur ist dieser E-Truck ein marktreifer Beitrag zur nachhaltigen Senkung klimaschädigender Emissionen im Transportnetz unserer Kunden.