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E-Commerce: Wenn der Postmann gar nicht mehr klingelt

Mit einer mobilen Paketannahmebox sollen Bestellungen den Kunden künftig direkt erreichen, auch wenn niemand zuhause ist.
Im Retourenfall stellt der Kunde das Paket in den PaketButler und verankert die Box vor seiner Wohnungstür. Der Abholer erhält die passende PIN. | Foto: Telekom
Im Retourenfall stellt der Kunde das Paket in den PaketButler und verankert die Box vor seiner Wohnungstür. Der Abholer erhält die passende PIN. | Foto: Telekom
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Tobias Schweikl

Die Deutsche Telekom AG rollt ihren „PaketButler“ nach dem zunächst regionalen Einsatz in vier deutschen Städten ab dem 14. November bundesweit aus. Mit der gesicherten Klappbox sollen Pakete auch zugestellt werden können, wenn niemand zuhause ist. Auch die Retourenabwicklung sowie eigene Sendungen sollen möglich sein.
Der Logistiker informiert den Empfänger vor der Lieferung, wann die zusammengefaltete Box vor die Tür gestellt werden kann. Per Aktionstaste öffnet der Zusteller die Box, deponiert die Sendung darin und verschließt den Deckel. Danach kann die Box nur noch mit der PIN des Empfängers geöffnet werden. Der Kunde wird über die Zustellung per App informiert. Die Box wird selbst über einen reißfesten Gurt zwischen Zarge und Tür verankert.
Der PaketButler eignet sich für Pakete bis zu einer Größe von 30 x 50 x 70 cm und einem Gewicht von maximal 31,5 Kilogramm. Die Box ist mit einem Wert von 180 Euro und die enthaltene Ware mit bis zu 750 Euro gegen Diebstahl versichert.
Die Lösung entstand in Kooperation der Deutschen Telekom mit der Feldsechs Service Gesellschaft mbH und DHL Paket. Es ist als offenes System konzipiert und soll von jedem Logistiker und lokalen Händler nutzbar sein. Es kostet im Kauf einmalig 249 Euro. Alternativ kann man es auch für 7,99 Euro pro Monat mieten. Inbegriffen ist die Nutzung des Dienstes „ButlerConnect“, die PaketButler-App ist kostenfrei.

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