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E-Lkw, E-Transporter und Lastenrad: Dachser liefert Stückgutsendungen in zwölf weiteren Regionen emissionsfrei

Der Logistikdienstleister Dachser bietet seinen „DACHSER Emission-Free Delivery“-Dienst für ungekühlte Stückgutsendungen demnächst in zwölf weiteren Liefergebieten an. Bis Ende 2025 soll das Angebot 24 Städte umfassen.

Bis Ende 2025 will Dachser seinen Zustelldienst in den Städten verdoppeln. Foto: Dachser
Bis Ende 2025 will Dachser seinen Zustelldienst in den Städten verdoppeln. Foto: Dachser
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Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Daniela Sawary-Kohnen)

Dachser will seine emissionsfreie Zustellung von ungekühlten Stückgutsendungen in definierten Innenstadtgebieten deutlich ausdehnen. Bis Ende 2025 werde man „DACHSER Emission-Free Delivery“ in zwölf zusätzlichen europäischen Städten starten, hieß es in einer Pressemitteilung. Dazu sollen dann die Städte Amsterdam, Barcelona, Dublin, Hamburg, Köln, London, Malaga, Rotterdam, Stockholm, Toulouse, Warschau und Wien gehören. Darüber hinaus soll das bereits bestehende emissionsfreie Liefergebiet in Paris erweitert werden. Alexander Tonn, COO Road Logistics bei Dachser:

„Wir haben uns mit der Verdoppelung der Städte mit DACHSER Emission-Free Delivery bis Ende 2025 bewusst ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Die Motivation unserer Netzwerkstandorte ist hoch, denn wir wollen unseren Kunden den Wunsch nach einer nachhaltigeren Stadtbelieferung erfüllen. Um unser Ziel zu erreichen, gehen wir von einer deutlich besseren Verfügbarkeit von kleinen Elektro-Lkw und dem beschleunigten Ausbau von Ladeinfrastrukturen in ganz Europa aus.“

 

Elektro: Lkw, Transporter und Lastenräder
Der Zustelldienst sei dank seines modularen Baukastensystems prinzipiell für alle europäischen Städte geeignet, hieß es weiter. Aktuell gibt es DACHSER Emission-Free Delivery in den 12 definierten innerstädtischen Liefergebieten Berlin, Dortmund, Freiburg, Kopenhagen, Madrid, München, Oslo, Paris, Porto, Prag, Strasbourg und Stuttgart.

Dazu sollen bis Ende 2025 die angekündigten 12 weiteren Innenstadtgebiete kommen. Auf Grundlage eines Baukastensystems und angepasst an lokale Anforderungen setzten die jeweiligen Dachser-Niederlassungen batterieelektrische Transporter und Lkw sowie elektrisch unterstützte Lastenräder ein. Letztere seien speziell für Stückgut und schwere, palettierte Ware ausgelegt.

Abhängig von den spezifischen Anforderungen eines Standorts werden bei dem Konzept laut dem Logistiker auch innenstadtnahe Umschlaglager, so genannte „Microhubs“, genutzt. In diesem Fall starten die Lastenräder ihre Tour am Microhub und fahren von dort in die belebten Fußgängerzonen. Die Elektro-Lkw versorgen die Microhubs wiederum mit Ware oder liefern direkt an die Empfänger aus, wenn die Pakete und Paletten aufgrund ihres Gewichts oder ihrer Abmessungen nicht für den Fahrradtransport geeignet sind. Tara Li, Projektleiterin DACHSER Emission-Free Delivery:

„Geographie, soziale Struktur, Verwaltung: Jede Stadt verfügt über ein unverwechselbares Profil, das wir bei der Planung und Umsetzung eines emissionsfreien Liefergebiets berücksichtigen. Gleichzeitig können wir bereits auf Erfahrungen aus zwölf europäischen Städten zurückgreifen und entsprechende Synergien und Optimierungspotenziale daraus ziehen.“

Weniger Lärm und Emissionen
Mit der lokal emissionsfreien Innenstadtbelieferung wolle man auf die Bestrebungen der Stadtverwaltungen nach einer besseren Luftqualität und weniger verkehrsbedingtem Lärm einzahlen, hieß es. Durch die batterieelektrischen Lkw und Lastenräder entstünden vor Ort keine Luftschadstoffemissionen. Das leiste einen erheblichen Beitrag zur Luftreinhaltung.

Da das Logistikunternehmen ausschließlich regenerativ erzeugten Strom beziehe und zum Aufladen verwende, reduzierten sich die betriebsbedingten Treibhausgas-Emissionen für die letzte Meile auf null. Außerdem würden Lärmemissionen deutlich verringert und durch die Nutzung von Lastenrädern die Verkehrsbelastung durch Lkw gesenkt. Auch die Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer profitierten von den batterieelektrischen Fahrzeugen, da die in der Fahrerkabine sonst spürbaren Vibrationen des Motors ausbleiben.

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