Effizienz entscheidet: Mehr Kühlaufbauten für E-Trucks bei Kiesling

Beim Kühlaufbauspezialisten Kiesling rollen vermehrt batterieelektrisch angetriebene Kühl-Lkw aus der Produktion, darunter der eActros und der eVolvo FL. Aufbauten mit TÜV-geprüfter Recyclingquote.

Ein eActros von Daimler Truck mit recycelbarem Kühlaufbau von Kiesling Fahrzeugbau. | Bild: Kiesling
Ein eActros von Daimler Truck mit recycelbarem Kühlaufbau von Kiesling Fahrzeugbau. | Bild: Kiesling
Tobias Schweikl

Die Kiesling Fahrzeugbau GmbH vermeldet ein verstärktes Interesse an Kühlfahrzeugen auf Basis von batterieelektrisch angetriebenen Lkw, darunter Serien-eActros von Daimler Truck und der eVolvo FL von Volvo Trucks. Die „Kiesling FIP“-Aufbauten (Fully Integrated Panels) hielten die Temperatur im Laderaum dank hoher Isolierwerte auch an heißen Tagen konstant, so der Hersteller.

Für mehr Effizienz würden zudem „Cool Slide“-Trennwände eingebaut. Werde diese Trennwand konsequent angewandt, reduziere sich der Energiebedarf des Kühlaggregates um bis zu 40 Prozent, so Kiesling. Gekühlt wird nur der tatsächlich beladene Raum. Diese effiziente Nutzung der Energie verlängere bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen die Reichweite bzw. die Kühlleistung. Für die Kühlung kann bei Elektro-Trucks in der Regel auf die Fahrzeugbatterie zugegriffen werden, alternativ wird ein zusätzlicher Power Pack des Anbieters AddVolt eingesetzt.

Kühlaufbauten von Kiesling werden in einem Fertigungsverfahren hergestellt, bei dem die Deckschicht konstruktiv durch den Schäumprozess verbunden und auf Verklebung verzichtet wird. Durch dieses Herstellungsverfahren seien die Aufbauten schlag und die versenkte Ladungssicherung ausreißfest. Zudem seien die Aufbauten am Nutzungsende mit TÜV-geprüfter Recyclingquote recycelbar.

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