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Egemin realisiert Unterflurförderanlage für Schöni

Die vor kurzem erbaute Lagerhalle des Schweizer Logistikdienstleisters Schöni Transport ist von Egemin mit einem Unterflurkettensystem ausgestattet worden. Die Schweizer versprechen sich dadurch einen höheren Durchsatz bei niedrigeren Kosten.
Die neue Unterflurkettenanlage von Egemin entlastet die Mitarbeiter der Schöni Transporte GmbH und sorgt für einen höheren Durchlauf. | Foto: Schöni Transport
Die neue Unterflurkettenanlage von Egemin entlastet die Mitarbeiter der Schöni Transporte GmbH und sorgt für einen höheren Durchlauf. | Foto: Schöni Transport
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Martina Bodemann

Egemin Automation lieferte für die neue 10.800 Quadratmeter große Logistikfläche der Schöni Transport GmbH zwei jeweils 260 Meter lange Unterflurförderanlagen des Typs E’tow (Egemin Towing System). Das automatische Transportsystem arbeite angetrieben von einer Kette, die im Boden integriert ist. In zwei separaten Hauptkreisen, jeweils einer für nationale und einer für internationale Sendungen, werden laut Schöni 337 Hubwagen pro Stunde befördert. Beide Kreisläufe können bei Bedarf durch Transfers verbunden werden. „Mit der E’tow-Anlage erhöhen wir den Durchsatz der Warensendungen sowie die Anzahl unserer Transporte und streben dabei eine Kostensenkung von ca. 30% an. Unsere Mitarbeiter haben zuvor mehrere Kilometer am Tag zurückgelegt, um die Waren in der Halle richtig zu verteilen – jetzt sind es nur noch wenige hundert Meter. Mit dem neuen System entlasten wir unsere Mitarbeiter deutlich”, erklärt Daniel Schöni, Inhaber des Unternehmens. „Durch den geringeren Staplereinsatz im Lager sinken außerdem der Lärmpegel und das Gefahrenpotential für die Mitarbeiter”, erläutert Stephan Vennemann, Geschäftsführer von Egemin Automation in Deutschland.
Um eine effiziente Beladung der Lkw zu gewährleisten setzt Egemin erstmals eine automatische Barcodestation ein. Diese liest den an allen Palettenseiten angebrachten Barcode in einer Höhe zwischen 0,5 Metern und 1,80 Metern, und an der Palettenoberseite bis zu 0,5 Metern ab. Die automatische Mess- und Wiegeeinheit E’arl (Egemin Acquisition & Registration of Load Characteristics) verarbeitet anschließend die dazu abgespeicherten Ladungsdaten, wie Volumen und Gewicht. In einer speziellen Software des E’tow laufen die Prozess- und Systemdaten zusammen. Dort können sich die Transportwege zurückverfolgen und überprüfen lassen. Aufgrund der im Streckenlauf eingelassenen Reinigungsboxen wird bereits während des Betriebs anfallender Schmutz der Kette aufgenommen. Laut Egemin entstehe dadurch nur ein Verschleiß von weniger als 0,2 Prozent im Jahr.

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