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Ein grüner Tag für die Post

Indem sie den „Grüne Post Tag“ begehen, widmen Postdienstleister weltweit in diesem Jahr erstmals den 20. September dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit.

Bei der Erreichung der Klimaziele setzt DHL auf den Elektro-Lieferwagen Streetscooter. (Foto:Deutschee Post DHL))
Bei der Erreichung der Klimaziele setzt DHL auf den Elektro-Lieferwagen Streetscooter. (Foto:Deutschee Post DHL))
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Redaktion (allg.)
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

Deutsche Post DHL ist eines der insgesamt 18 Unternehmen, die den „Grüne Post Tag“ unterstützen. Ziel sei es, so erklärt der deutsche Logistikkonzern, die Vorteile einer Zusammenarbeit als Sektor in den letzten zehn Jahren bei der Reduzierung der CO2-Emissionen aufzuzeigen. Die Postbetreiber böten an, mit anderen Branchen zusammenzuarbeiten und bewährte Verfahren auszutauschen, um sie zu ermutigen, einen sektoralen Ansatz für den Klimawandel zu verfolgen.

Gemeinsame Arbeit bringt Erfolg

„Es ist mir wichtig, nicht nur die erreichten Ziele in Bezug auf Klimaschutz der Deutsche Post DHL Group aufzuzeigen, sondern auf die gemeinsame Arbeit des gesamten Post-Sektors hinzuweisen. Unsere Innovationen und Ideen zur Reduktion der CO2-Emissionen teilen wir miteinander und motivieren uns zu deren erfolgreichen Implementierung“, erklärt Frank Appel, Vorstandsvorsitzender Deutsche Post DHL Group, die Idee. „Gemeinsam als Postsektor möchten wir einen essenziellen Beitrag leisten, um die globale Erwärmung langfristig zu verlangsamen und deren Folgen zu mindern.“

Ganzheitlicher Ansatz

Von den globalen CO2-Emissionen verursacht der Postsektor weltweit weniger als ein Prozent. Trotzdem wollten die Postunternehmen einen gemeinsamen Ansatz zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen finden. Aus diesem Grund entstand via die International Post Corporation (IPC) das Environmental Measurement and Monitoring System (EMMS), ein sektorübergreifendes Programm zur Messung und Reduzierung von CO2-Emissionen.

Bereits 2009 wählten die Postunternehmen diesen übergreifenden Ansatz. Durch Datenerhebung, Analyse, Berichterstattung, diverse Feedback-Mechanismen sowie den regelmäßigen Austausch bewährter Verfahren wollen sie so kontinuierlich die CO2-Effizienz aller Postunternehmen verbessern. Ihre für 2020 beschlossenen Zeile zur Reduktion ihrer Emissionen erreichten sie damit vorzeitig. Geholfen habe dabei, so DHL, dass das Programm auf Kooperation setze.

Ziele der Vereinten Nationen

Um auch die zukünftigen Herausforderungen bewältigen zu können, haben die Postbetreiber ihr Nachhaltigkeitsprogramm nun an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) ausgerichtet, wobei die Schwerpunkte auf Gesundheit und Sicherheit, Lernen und Entwicklung, Luftqualität, Klimawandel, Ressourceneffizienz, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Beschaffung liegen.

Deutsche Post DHL Group hat sich mit ihrer Klimaschutzstrategie Mission 2050 das Ziel gesetzt, alle logistikbezogenen Emissionen bis zum Jahr 2050 auf netto null zu reduzieren. Als wesentlicher Treiber hierfür gilt das Umweltschutzprogramm GoGreen, das der Konzern 2008 startete mit dem Ziel einer nachhaltigen Verbesserung der CO2-Effizienz. Grünen Produkte und Lösungen für Kunden gehören ebenso dazu, wie eine Verbesserung der CO2-Effizienz bei Transporten und im Management von Gebäuden sowie saubere Zustell- und Abholkonzepte. Neben Fahrrädern, E-Bikes und E-Trikes ist der elektrische Lieferwagen Streetscooter inzwischen fester Bestandteil der Unternehmensflotte.

Konzepte der Anderen

Ähnliche Maßnahmen ergriff auch das niederländische Postunternehmen, PostNL, das neben mehreren hundert Biogas- und E-Cargo-Fahrrädern ebenfalls auf alternative Kraftstoffe setzt: Im letzten Jahr ersetzte das Unternehmen 15 große Lkw durch solche ersetzt, die mit flüssigem Erdgas (LNG) betrieben werden. Neben der Senkung der CO2-Emissionen um zehn Prozent haben diese den Vorteil einer deutlichen Lärmreduzierung, was die Lebensqualität in städtischen Gebieten deutlich verbessert.

Poste Italiane setzte unter anderem im Bereich des Wissensaustauschs an und veröffentlichte ein E-Book mit dem Titel Perché muoversi in modo sostenibile? (Warum sollten wir uns für eine nachhaltige Mobilität entscheiden?). Dieses veranschaulicht eine Reihe von Best Practices und wirtschaftlichen Vorteilen im Zusammenhang mit einem ökologisch nachhaltigeren Lebensstil. Insgesamt soll so das Bewusstsein und die nachhaltige Mobilität der Mitarbeiter gezielt gefördert werden.

 

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