Eisenmann: Automatisierung für Rossmann-Zentralllager Lodz

In seinem polnischen Lager lässt der Drogerist eine Automatisierung umsetzen. Neubau einer Einschienenbodenbahn im laufenden Betrieb verbindet mit Bestandsgebäuden.
Mit weiterem Ausbaupotenzial: Die Automatisierung im Rossmann-Lager Lodz soll noch Spielraum für Expansion lassen. | Foto: Eisenmann
Mit weiterem Ausbaupotenzial: Die Automatisierung im Rossmann-Lager Lodz soll noch Spielraum für Expansion lassen. | Foto: Eisenmann
Johannes Reichel

Der Großdrogerist Rossmann hat den Anlagenbauer Eisenmann mit der Erweiterung des polnischen Zentrallagers in Lodz/Polen beauftragt. Eisenmann soll als Generalunternehmer die gesamte Logistik-Automatisierung sowie die Ausstattung des Hochregallagers übernehmen. Von dem Standort aus will die zweitgrößte deutsche Drogeriekette, die europaweit 3.400 Märkte betreibt, ihre 1.200 Filialen in Polen versorgen. Das 40 Meter hohe Regallager wird mit acht Regalbediengeräten und Palettenfördertechnik ausgestattet. Über eine Strecke von 400 Metern wird der Neubau per Einschienenbodenbahn mit den Bestandgebäuden verbunden. In der aktuellen Baustufe bewegen insgesamt 25 Fahrzeuge den Materialfluss zwischen Wareneingang, Hochregallager und Warenausgang, um über 36.000 Palettenstellplätze zu versorgen. Die Bodenbahn verfüge über weiteres Ausbaupotenzial und sei darauf ausgelegt, zukünftig 8.000 Paletten pro Tag zu verteilen, so der Anbieter. „Der Umbau unseres europäischen Zentrallagers findet im laufenden Logistikbetrieb statt, sodass die Baustellenlogistik genau abgestimmt sein muss“, erklärt Pjotr Cieslak, Director Logistics die Schwierigkeit des Projekts.

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