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Eisenmann LogiMover: Bei Lebensmitteleinzelhändler zur Serie

Doppelkufensystem soll im Rahmen eines Entwicklungsvertrages perfektioniert werden. Ziel ist der flächendeckende Einsatz in der Intralogistik.
Gabel ohne Stapler: Eine Slave- und eine Master-Kufe bilden beim Logi Mover ein raumsparendes Flurfördersystem. | Foto: Eisenmann
Gabel ohne Stapler: Eine Slave- und eine Master-Kufe bilden beim Logi Mover ein raumsparendes Flurfördersystem. | Foto: Eisenmann
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Johannes Reichel

Der Böblinger Anlagenbauer Eisenmann und ein nach Herstellerangaben "renommiertes Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen" haben einen Entwicklungsvertrag zur Optimierung der Abläufe in der Transport- und Lagerlogistik geschlossen. Bestandteil des Vertrags ist die Lieferung zweier Pilotanlagen, in denen das fahrerlose Doppelkufensystem von Eisenmann zum Einsatz kommt. Gemeinsames Ziel sei es, den sogenannten Logi Mover schnell zur Serienreife zu bringen, um ihn dann flächendeckend in der Logistik einzusetzen, teilte das Unternehmen mit. Bereits Ende des laufenden Kalenderjahres würden die ersten Kufenpaare an einem deutschen Logistikstandort eingesetzt. „Mit dem LogiMover wollen wir die Automatisierung unserer logistischen Prozesse vorantreiben und noch effizienter werden“, so ein Vertreter des Handelsunternehmens.

Das patentierte, aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeiste, über WLAN kommunizierende und extrem wendige Doppelkufensystem entstand ursprünglich aus einem universitären Forschungsprojekt des Instituts für Fördertechnik und Logistik (IFT) an der Universität Stuttgart. Es ermöglicht, Paletten direkt vom Boden aufzunehmen und an den Zielort zu bringen. Dem Hersteller zufolge verfügt das zur LogiMAT in erweiterter Funktion präsentierte Doppelkufensystem über einen integrierten Kollisionsschutz und über eine Handsteuerung. Die Kufen werden Master- und Slavekufe genannt. Laut Eisenmann kommuniziert die Masterkufe mit dem Hauptrechner und/oder der Handsteuerung. Die Slavekuve synchronisiert sich auf ihr Gegenstück.

Während im ersten Abschnitt einfache Transportaufgaben gelöst würden, sollen bereits in der zweiten Phase komplexere Logistikfunktionen umgesetzt werden, skizziert Eisenmann das weitere Vorgehen. „Der Entwicklungsvertrag ist für uns sehr wichtig. Er gibt uns Planungssicherheit und die Garantie, dass der serienreife LogiMover die Bedürfnisse und Anforderungen unserer Kunden erfüllt“, kommentiert Ralf Weiland, Geschäftsbereichsleiter Conveyor Systems bei Eisenmann. „Durch den Entwicklungsvertrag haben wir einen wichtigen Kunden und kompetenten Partner für die Optimierung logistischer Prozesse an unserer Seite“, so Weiland. Über den Namen des Entwicklungspartners wollte Eisenmann zum derzeitigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen.

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