EKPO liefert Fuel-Cell-Stacks für Logistiknutzer an Globe

Die ElringKlinger-Tochter entwickelt und liefert Brennstoffzellen für Globe Fuel Cell Systems und logistische Anwendungsfelder. Auch Industrialisierung und Fertigung übernehmen die Dettinger. Das XLP-Aggregat soll 2023 starten.

Mehr drin: EKPO reklamiert für seine modularen Fuel-Cell-Stacks die höchste Leistungsdichte bei kompakten Maßen und hoher Laufleistung im Markt. | Foto: EKPO
Mehr drin: EKPO reklamiert für seine modularen Fuel-Cell-Stacks die höchste Leistungsdichte bei kompakten Maßen und hoher Laufleistung im Markt. | Foto: EKPO
Redaktion (allg.)
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Die ElringKlinger Fuel Cell Technologies GmbH (EKPO) und Globe Fuel Cell Systems GmbH (Globe) haben einen Entwicklungs- und Liefervertrag über Brennstoffzellenstacks für Antriebe von Logistikfahrzeugen abgeschlossen. Im Rahmen dieser Kooperation soll der schwäbische Automobilzulieferer und Technologiekonzern sein Know-how über die Stack-Peripherie, deren Schnittstellen sowie die Parameter für maximale Effizienz und Lebensdauer einbringen. Ab 2023 werde man exklusiv die Stackmodule für das Brennstoffzellensystem von Globe liefern, heißt es weiter von den Schwaben. Die Laufzeit des Entwicklungs- und Liefervertrags beträgt zunächst vier Jahre.

"Die Vereinbarung mit Globe zeigt erneut, dass unsere Brennstoffzellenstacks ein breites Spektrum an Anwendungsmöglichkeiten bieten. EKPO verfügt bereits heute über installierte Kapazitäten, um Brennstoffzellenstacks industriell zu produzieren, was für die Umsetzung ambitionierter und schneller Projekte wie das von Globe von entscheidender Bedeutung ist", wirbt Julien Etienne, Chief Commercial Officer bei EKPO.

Die Stack-Module der Dettinger sollen im Markt die beste Kombination aus Leistungsdichte, kompaktem Design und geringem Gewicht bieten, wie Etienn verspricht.

Spätzle-Connection: Ausgründung aus Mercedes-Benz Innovationsbereich

Der Vertragspartner Globe ist ein junges, deutsches Green-Tech-Unternehmen aus Stuttgart, das im Jahr 2020 aus dem Innovationsbereich von Mercedes-Benz hervorgegangen ist. Dort entwickeln sie modulare und digital vernetzte Brennstoffzellenaggregate für verschiedenste Anwendungen, wie etwa für die Intralogistik, dem Marine-Sektor oder für stationäre Anwendungen.

"Die Partnerschaft mit EKPO ermöglicht uns noch mehr Qualität und Geschwindigkeit bei der Entwicklung unserer XLP-Reihe für den Intralogistik-Markt", meint Steffen Bäuerle, Managing Director bei Globe.

Er zeigte sich erfreut, mit einem Partner aus der Region zusammenzuarbeiten und damit den GreenTech-Ansatz - Made in Germany - vorantreiben zu können. Die Stack-Familie setze mit Werten von über 6,0 kW/l im Zellblock Maßstäbe, wirbt der Hersteller. Das Design der Stacks bietee zudem gute Voraussetzungen für die Skalierung und Modularisierung. Damit könne das Brennstoffzellensystem von Globe mit hoher Flexibilität und Effizienz ausgelegt werden. Die ElringKlinger-Tochter entwickelt und erforscht über ihre Muttergesellschaft seit über 20 Jahren die Brennstoffzellentechnologie. Die leistungsstarken und kompakten Stacks basieren auf der Protonenaustauschmembran (PEM)-Technologie und wandeln chemische Energie mit Wasserstoff und Sauerstoff in elektrische Energie um.

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