Elektromobilität: DSV rangiert Wechselbrücken emissionslos

Der Transport- und Logistikdienstleister DSV testete ein elektrisch betriebenes Rangierfahrzeug zum emissionslosen Umsetzen von Wechselbrücken. Mit Erfolg.
Das elektrisch angetriebene Wechselbrücken-Rangierfahrzeug war beim DSV drei Wochen lang für den dm-Drogeriemarkt im Einsatz. | Foto: DSV
Das elektrisch angetriebene Wechselbrücken-Rangierfahrzeug war beim DSV drei Wochen lang für den dm-Drogeriemarkt im Einsatz. | Foto: DSV
Tobias Schweikl

Drei Wochen lang war beim Transport- und Logistikdienstleister DSV am Standort Weilerswist ein elektrischer Wechselbrückenhubwagen des Herstellers Kamag im Einsatz. Das geräuscharme „E-Wiesel“ hat im Warenausgang des Kombi-Verteilzentrums probeweise Wechselbrücken und Auflieger für den DSV-Kunden dm-Drogeriemarkt rangiert.
Die Elektrofahrzeuge waren rund um die Uhr bei der Belegung der Verladetore sowie dem späteren Abziehen der beladenen Wechselbrücken und Auflieger im Einsatz. Mit einer Batterieladung konnte der Wechselbrückenhubwagen dabei ungefähr neun Stunden betrieben werden. Die anschließende Ladezeit an einem 63A-Stecker belief sich auf fünf Stunden. Die Einsatzzeiten konnten verlängert werden, wenn das Fahrzeug während der Pausen am Stromnetz hängt. In einer Stunde werden dabei 22 kW nachgeladen. Auch die Wiedergewinnung von Energie beim Bremsvorgang (Rekuperation) ist möglich und verringert obendrein die Feinstaubbelastung durch Bremsabrieb.

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