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Elektromobilität: StreetScooter schafft 5.000er-Marke vorzeitig

Deutsche Post erreicht ihr Ziel, 5.000 Exemplare des Elektro-Lieferwagens in der Flotte zu haben, vorzeitig. 60 bis 80 Prozent niedrigere Wartungskosten. Auch E-Bikes und Trikes werden an Dritte verkauft. Preise ab 3.200 und 4.200 Euro.
Auf dem Weg zum Volumenhersteller: Die Deutsche-Post-Tochter StreetScooter bleibt auf dem Gas und fährt mittlerweile in einer Zahl von 5.000 Exemplaren in der gelben Flotte. Der E-Van und auch die E-Bikes werden an Dritte vertrieben. | Foto: DPDHL
Auf dem Weg zum Volumenhersteller: Die Deutsche-Post-Tochter StreetScooter bleibt auf dem Gas und fährt mittlerweile in einer Zahl von 5.000 Exemplaren in der gelben Flotte. Der E-Van und auch die E-Bikes werden an Dritte vertrieben. | Foto: DPDHL
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Redaktion (allg.)

Für Ende 2017 war das Ziel angekündigt, mit Ablauf des Novembers ist es nach Angaben des Paket- und Postdienstleisters erreicht: 5.000 „StreetScooter“ sind jetzt für die Deutsche Post DHL (DPDHL) im Einsatz. Man spare damit massiv CO2 ein, gab der Konzern an. Der Paketdienst steigert schon seit einiger Zeit sukzessive die Zahl der Elektrofahrzeuge mit denen er Pakete und Briefe zu den Adressaten bringt. Dabei hat die StreetScooter-Flotte, die nun auf 5.000 Lieferwagen angewachsen ist, inzwischen etwa 13,5 Millionen Kilometer zurückgelegt. In ihrem Dienst hätten sich die Elektrofahrzeuge bewährt, bilanziert nun der Konzern. Gut 300 Bremsvorgänge täglich an über 300 Tagen im Jahr müsse ein Posttransporter im Alltag bewältigen.

Unter diesen Bedingungen, fügt DPDHL hinzu, verursache die Elektrovariante 60 bis 80 Prozent weniger Kosten für Wartung und Verschleiß, verglichen mit einem konventionellen Fahrzeug. Berechnungen des Postkonzerns zufolge sparen die 3.700 StreetScooter des Typs „Work“ und die 1.300 des Typs „Work L“ jährlich etwa 16.000 Tonnen CO2 ein. 2012 habe es mit einer mutigen Idee begonnen, ließ Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel von Deutsche Post DHL Group, verlauten. „Heute, nach 13,5 Millionen gefahrenen Kilometern, wissen wir: Die Idee des StreetScooters funktioniert.“

Nicht nur bei der Deutschen Post DHL Group, sondern auch bei Kunden aus anderen Industrien seien der Elektrolieferwagen in Deutschland und in Europa unterwegs. Parallel zur schrittweisen Aufstockung der E-Flotte hat Deutsche Post DHL Group ihre Ladeinfrastruktur ausgeweitet – bundesweit gibt es deswegen eine ausreichende Anzahl von Ladesäulen. Auf dem jeweiligen Betriebsgelände werden die Streetscooter dort über Nacht geladen, sodass sie für die Zustelltouren am nächsten Morgen wieder einsatzbereit seien, beschreibt der Dienstleister. Wie der Konzern versichert, stamme der Strom aus den Ladesäulen zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

Neben den 5.000 StreetScootern gehören rund 10.500 Pedelecs zur E-Flotte des Unternehmensbereichs Post - eCommerce - Parcel. Davon sind 1.300 E-Bikes und 900 E-Trikes ebenfalls von der Eigenmarke StreetScooter - mit steigender Tendenz. Wie der Anbieter aus aktuellem Anlass mitteilt, werden neben den E-Transportern auch die von der Tochter StreetScooter produzierten Pedelecs an Kunden außerhalb des Post-Konzerns verkauft. Die Preise für die E-Transporter beginnen bei 31.950 Euro (abzüglich 4.000 Förderprämie) für das Modell "WORK Pure" sowie 3.250 Euro für das E-Bike ("WORK Bike") und 4.150 Euro für das E-Trike ("WORK Trike"). Außerdem böte man interessierten Kunden das Know-How im Bereich der Ladeinfrastruktur an.(ha/jr)

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