End-to-End Supply Chain Management: Setlog ist jetzt Teil von Rhenus

Der Logistikdienstleister Rhenus hat den Logistiksoftware-Spezialisten Setlog übernommen. Neben gemeinsamen Entwicklungen soll Setlog weiterhin als eigene Marke auftreten. Die Unternehmen hatten sich im Rahmen der Zusammenarbeit in der Open Logistics Foundation näher kennen gelernt.

Setlog ist seit 24. Oktober Teil von Rhenus. (Symbolbild: Worawut / Fotolia)
Setlog ist seit 24. Oktober Teil von Rhenus. (Symbolbild: Worawut / Fotolia)
Tobias Schweikl
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Therese Meitinger)

Seit dem 24. Oktober 2023 ist der Softwarehersteller Setlog Teil der Rhenus-Gruppe. Das gab der Anbieter am 25. Oktober bekannt. Setlog wurde 2001 von Guido Brackelsberg, Ralf Düster und Jakob Gielen gegründet und hat sich seitdem zu einem Softwarespezialisten für End-to-End Supply Chain Management-Lösungen entwickelt. Beide Unternehmen kennen sich laut einer Pressemitteilung bereits durch ihre Zusammenarbeit im Rahmen der gemeinnützigen Stiftung Open Logistics Foundation. Man sehe nun in dem Zusammenschluss die Chance, die Softwarelösungen von Setlog weiter auszubauen, weltweit zu vermarkten und damit noch mehr Branchen und Kunden zugänglich zu machen, heißt es vonseiten der beiden Unternehmen.

„Der Zusammenschluss mit Rhenus bietet uns ab sofort eine weitere Möglichkeit, auf die sich ständig ändernden und komplexer werdenden Anforderungen in der Logistik zu reagieren. Die Affinität beider Unternehmen und unsere komplementären Fähigkeiten werden unser Wachstum daher langfristig fördern“, sagt Ralf Düster, Co-Founder und Vorstandsmitglied von Setlog.

Neutralität des Unternehmens bleibt gewahrt

Für die Mitarbeiter und Kunden, die vorwiegend aus den Bereichen Textile & Apparel sowie Fast Moving Consumer Goods stammen, soll sich im Tagesgeschäft nichts ändern. Der Softwarehersteller operiere weiterhin unabhängig unter eigenem Logo und mit eigenem Geschäft, so die Mitteilung. Die Neutralität des Unternehmens bleibe vollständig gewahrt und ist Voraussetzung für den weiteren Ausbau des Geschäfts.

Durch den Zusammenschluss profitierten beide Unternehmen von der jeweiligen Expertise des anderen, zeigen sich Rhenus und Setlog überzeugt:

„Mit Setlog schließen wir als Rhenus einen fehlenden Baustein in unserem Angebot für unsere Kunden. Die Verzahnung, vollständige Transparenz und Kontrolle der Supply Chain ist in den letzten Jahren und nicht zuletzt durch volatilere Märkte immer wichtiger geworden. Dies werden wir gemeinsam mit Setlog weiter ausbauen“, sagt Tobias König, Chief Commercial Officer bei Rhenus.