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EPAL und UIC einigen sich im Palettenstreit

Die zerstrittenen Palettenorganisationen EPAL und UIC haben eine Vereinbarung über einen einheitlichen europäischen Palettenpool unterzeichnet.
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Tobias Schweikl

Die European Pallet Association e.V. (EPAL) und der Internationale Eisenbahnverband UIC (französisch: Union internationale des chemins de fer) hatten sich im Dezember 2012 über grundsätzliche Fragen der Qualitätssicherung der Europaletten im EUR/EPAL-Pool zerstritten und getrennt. Die EPAL fertigt ihre Europaletten fortan unter dem Einbrand EPAL/EPAL während die UIC als Lizenzgeberin des EUR-Einbrands die EUR-Marke für sich beansprucht.
Die EPAL hatte sich jedoch auch nach der Trennung für die Fortführung der allgemeinen Tauschfähigkeit ausgesprochen. Unterstützt wurde die Marschrichtung der EPAL durch Organisationen wie GS1 und etliche deutsche Wirtschaftsverbände. Die UIC ist dieser Sichtweise jetzt offenbar mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung über einen einheitlichen europäischen Palettenpool gefolgt. Über die aktuelle Vereinbarung hinaus liegt der UIC auch ein Angebot der EPAL vor, erneut die gesamte Organisation des offenen Palettenpools zu übernehmen, einschließlich externer Qualitätskontrollen durch eine unabhängige Prüforganisation.

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