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Erdgas im Fernverkehr – Voigt ordert zehn Iveco Stralis CNG

Der mitteldeutsche Spediteur setzt erstmals im Linien-Fernverkehr auf komprimiertes Bio-/Erdgas und ordert zehn Iveco Stralis NP 460 mit CNG-Antrieb.

Die neuen komplett weißen Iveco Sattelzugmaschinen bei Voigt sind mit sämtlichen in der Baureihe verfügbaren Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. | Foto: Iveco
Die neuen komplett weißen Iveco Sattelzugmaschinen bei Voigt sind mit sämtlichen in der Baureihe verfügbaren Fahrerassistenzsystemen ausgestattet. | Foto: Iveco
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Julian Kral

Die Transport & Lagerei Voigt GmbH erweitert seinen Fuhrpark um zehn IVECO Stralis NP 460 mit CNG-Antrieb für seinen Linien-Fernverkehr. Auf der Suche nach umweltbewussten Lösungen entschied sich der Spediteur für die CO2 arme Antriebsart und orderte beim Leipziger Iveco Händler Gruber Nutzfahrzeuge GmbH die Lkw.

„Als qualitätsbewusster Spediteur versuchen wir im technischen Bereich immer auf dem neuesten Stand zu arbeiten. Außer Euro VI hatten wir bisher aber keine umweltfreundlichen LKW“, gesteht Unternehmensleiter Rico Voigt.

Neben der Anschaffungs-Förderung von 8.000€ pro Truck war laut Voigt auch die Mautbefreiung ein Argument. Zuvor hatten sich das Fuhrunternehmen sehr intensiv mit den CNG-Betankungsmöglichkeiten in ihrem deutschlandweiten Liniennetz vertraut gemacht und Erdgas-Tankkarten besorgt. Die maximale Reichweite der beidseitig am Rahmen angebrachten Gasflaschen-Pakete beträgt bis zu 500 km. Selbst wenn das LNG-Tankstellennetz gerade stark wächst und die Reichweite beim LNG Stralis 1.600 km ist, präferierte der Spediteur trotzdem CNG.

Fahrkomfort und Geräuscharmut

Ausgestattet sind die Iveco Stralis mit sämtlichen Fahrerassistenzsystemen, die in der Baureihe verfügbar sind. Auch in puncto Komfort sind die komplett weißen Sattelzugmaschinen voll ausgestattet: vom eingebauten Fernseher bis zur Kaffeemaschine, die extra mit einem speziellen Sicherheitsstecker kombiniert wurde.

Auch die Geräuscharmut aufgrund der fehlenden dieseltypischen Druckspitzen sieht der Spediteur als Plus. Lediglich die Kühlauflieger, die noch mit herkömmlichen Dieselaggregaten arbeiten, trüben das grüne Bild. Voigt sei allerdings bemüht, möglichst bald Lösungen zu finden und einsetzen zu können, die auch in diesem Bereich umweltfreundlicher funktionieren, so die Mitteilung.

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