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Erdgasantrieb: Meyer Logistik erhält Preis der Gaswirtschaft

Auszeichnung für den Praxiseinsatz von Erdgasantrieben in der Logistik. Jury würdigt "Pioniergeist" des Unternehmens.
Sehr erfreut: Meyer-Geschäftsführer Matthias Strehl (links) nimmt den Preis für Innovation und Klimaschutz 2016 von Dr. Timm Kehler (rechts), Sprecher des Vorstands der Initiative Zukunft Erdgas, entgegen. | Foto: ASUE – Andreas Weinand
Sehr erfreut: Meyer-Geschäftsführer Matthias Strehl (links) nimmt den Preis für Innovation und Klimaschutz 2016 von Dr. Timm Kehler (rechts), Sprecher des Vorstands der Initiative Zukunft Erdgas, entgegen. | Foto: ASUE – Andreas Weinand
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Johannes Reichel

Die deutsche Gaswirtschaft hat den Frischelogistiker Meyer Logistik mit dem "Preis für Innovation und Klimaschutz 2016" ausgezeichnet. Damit wird das Engagement des Friedrichsdorfer Unternehmens für den Einsatz nachhaltiger und emissionsarmer Antriebskonzepte gewürdigt. Meyer Logistik erhielt die Auszeichnung, die alle zwei Jahre vergeben wird, in der Kategorie Mobilität und Verkehr. Die Fachjury unter der Leitung von Professor Dr. Georg Erdmann, Leiter des Fachgebiets Energiesysteme an der TU Berlin, überzeugte dabei besonders der Pioniergeist des mittelständischen Unternehmens beim Einsatz von nachhaltigen Lkw-Antrieben, die dabei helfen Energiekosten zu senken und Emissionen zu reduzieren.

Matthias Strehl, Meyer Logistik-Geschäftsführer erklärte, die Auszeichnung sei die Anerkennung für das "langjährige Bestreben, Alternativen zu Dieselmotoren zu testen und einzusetzen". Im Jahr 2009 habe der Familienbetrieb als erstes deutsches Unternehmen in der Verteilerlogistik Erdgas-Lkw mit Compressed Natural Gas (CNG) auf die Straße gebracht. Erst vor kurzem erfolgte die Anschaffung von 20 Iveco Stralis NP 400 LNG, die mit Liquefied Natural Gas (LNG), also Flüssigerdgas, angetrieben werden. Außerdem engagiert sich Meyer Logistik für den Bau einer öffentlichen LNG-Tankstelle am östlichen Berliner Ring in der Bundeshauptstadt. „In LNG als Alternative zum herkömmlichen Dieselantrieb zu investieren, erscheint uns nur konsequent und folgerichtig“, unterstrich Matthias Strehl das Engagement.

Insgesamt hatten 45 Unternehmen ihre Projekte für den Innovations- und Klimaschutzpreis 2016 eingereicht, die von der Jury geprüft wurden. Der Preis wird in vier Kategorien vergeben. Außerdem gab es in diesem Jahr eine zusätzliche Sonderkategorie. Für die diesjährige Preisverleihung während einer Branchenveranstaltung in Essen übernahm Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), die Schirmherrschaft.

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