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EU ebnet Weg zum autonomen Fahren

Neue Autos sollen in der EU ab 2022 verpflichtend mit Fahrerassistenzsystemen ausgestattet werden, darunter auch Kontrollsysteme, die das Führen des Fahrzeugs unter Alkoholeinfluss unterbinden. Bei Lkw wird ein Totwinkelsystem Pflicht.

Totwinkelwarner sollen ab 2022 bei Lkw serienmäßig an Bord sein. | Foto: Daimler
Totwinkelwarner sollen ab 2022 bei Lkw serienmäßig an Bord sein. | Foto: Daimler
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Julian Kral

Ab 2022 sollen neue Autos verpflichtend mit einer ganzen Reihe von elektronischen Kontrollsystemen ausgestattet werden, wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf eine Meldung der dpa mitteilt. Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten in Brüssel einigten sich darauf, nachdem die EU-Kommission den Vorschlag im vergangenen Jahr vorgelegt hatte. Die rund 30 installationspflichtigen High-Tech-Fahrhilfen sollen dabei für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen, so die Zahl der Verkehrstoten senken und zugleich den Weg in eine fahrerlose Zukunft ebnen. Zum Fahrhilfepaket gehören etwa Spurhalte- und Tempoassistent aber auch Kontrollsysteme, die bei übermäßigem Alkoholkonsum den Start des Autos blockieren sollen. Für Lastwagen werden beispielsweise Sensorsysteme fällig, die den toten Winkel neben den Fahrzeugen abdecken und vor allem Fußgänger und Radfahrer erkennen sollen. (jk)

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