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Eurobike 2024: Treibwerk stellt neuen Trailer fürs Gewerbe vor

Mit robustem Alu-Rahmen, tragfähiger Plattform, solider Ladungssicherung und cleveren Details zu einem fairen Preis will ein Start-up aus dem Breisgau den Markt für gewerbliche Lastenanhänger bereichern. Eine elektrifizierte Variante soll folgen. Es gibt eine schlanke Version sowie eine palettentaugliche breite Variante.

Antreiber: Großes Potenzial für den Einstieg in die Lastenradlogistik und -transport bieten die Anhänger. Jetzt will ein Start-up vom Kaiserstuhl den Trailermarkt bereichern, die breite Version schultert auch Paletten. | Foto: J. Reichel
Antreiber: Großes Potenzial für den Einstieg in die Lastenradlogistik und -transport bieten die Anhänger. Jetzt will ein Start-up vom Kaiserstuhl den Trailermarkt bereichern, die breite Version schultert auch Paletten. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

Das Breisgauer Start-up Treibwerk hat auf der Eurobike in der Start-Up-Area einen neuen gewerblichen Lastenanhänger vorgestellt, der mit robuster Machart und günstigem Preis punkten soll. Der dreirädrige und wendige Trailer basiert auf einem wuchtigen Alu-Profilrahmen und schultert auf der niedrig liegenden Plattform ein Gesamtgewicht von 300 Kilogramm bei einem Leergewicht von nur 45 und 55 Kilogramm für die schmale "Slim"- oder die breitere "Jumbo"-Version. Die Bodenfreiheit soll trotz der tiefen Ladefläche dennoch für übliche Rampen oder Wellen ausreichend sein, die Straßenlage des breitspurigen Trailers dafür sehr stabil. Mit letzterer lassen sich auch Paletten transportieren, dank einer Ladefläche von 1,65 Meter auf 85 Zentimeter. Die Gesamtlänge beträgt 2,3 Meter, die Gesamtbreite 1,15 Meter. Kombiniert wird eine vollhydraulische Auflaufbremse an der Deichsel, die dank doppeltem Griff den Trailer auch als Handwagen verwendbar macht, der sich dann per Handbremse, zugleich die Feststellbremse, verzögern lässt.

 

Dazu kommen dem Vernehmen nach belastbare 20-Zoll-Speichenräder mit breiten Felgen mit Steckachssystem und Schwalbe Pick-up-Bereifung, im Rahmen verlegte Leitungen für Bremse und Licht, ein hochwertiger Nabendynamo für die LED-Beleuchtung und ein robuster Hahnentrittblechboden mit seitlichen Alu-Fitting-Leisten zur Ladungssicherung. Heckseitig lassen sich an zwei Scharnieren auch Ladeklappen, etwa für eine geschlossene Pritsche anbringen. Vorne kommt eine Starrgabel ebenfalls aus Alu zum Einsatz. Auffallend sind auch die massiven, nach innen fast geschlossenen Stahlschutzbleche über den Rädern. Etwas filigran erscheinen die Magura-Scheibenbremsen in Anbetracht von 300 Kilogramm Gesamtgewicht. Laut Hersteller arbeitet man auch an einer elektrifizierten Variante.

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