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Evectro: Ein Hot-Spot für gewerbliche Elektro-Mobilität

Mit einem Shop bündelt ein Hamburger Unternehmer das Thema gewerbliche Leicht-Elektromobilität vom E-Cargobike über E-Scooter bis hin zu leichten E-Transportern, inklusive Leasing und Ladeinfrastruktur.

Ein Laden für Alles: Evectro will gewerblichen Interessenten an der Elektromobilität in der Hafen-City "One-Stop-Shopping" bieten. | Foto: J. Reichel
Ein Laden für Alles: Evectro will gewerblichen Interessenten an der Elektromobilität in der Hafen-City "One-Stop-Shopping" bieten. | Foto: J. Reichel
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Johannes Reichel

In Hamburg ist heute ein neuer Shop für gewerbliche Elektromobilität eröffnet worden, der neben den Produkten vom E-Cargobike über Scooter bis hin zu leichten E-Transportern auch Leasing- sowie Ladeinfrastrukturangebote bündelt. Das Unternehmen Evectro, das in der Hafencity bereits mit einem Shop für private Leicht-Elektromobilität seit zwei Jahren nach Firmenangaben zunehmend erfolgreich ist, prognostiziert auch im gewerblichen Bereich steigendes Interesse. "Vor allem im Handwerk, aber auch Gastronomie, Pflege oder in der Logstik spüren wir zunehmende Offenheit für das Thema Elektromobilität, umso mehr im Zuge der Diskussion um Fahrverbote und Einfahrtsregulierungen", erklärte Geschäftsführer Matthias Lemke gegenüber LOGISTRA bei der Eröffnung des Shops.

"Die Unternehmen machen sich mehr und mehr Gedanken, wie sie ihre Dienstleistung auch morgen noch umsetzen können", meint der Industriekaufmann, der zuvor in den Branchen Textil und Sport aktiv war und in Hamburg auch Vorsitzender des Bundesverbands Elektromobilität (BEM) ist.

Ladeinfrastruktur und günstiger Strom als entscheidender Faktor

Der Unternehmer will gewerblichen Kunden in seinem Shop in der Hafen-City den Einstieg in den E-Fuhrpark erleichtern. Daher sind Angebote zum Full-Service-Leasing bis hin zur Versicherung mit im Portfolio enthalten. Auch Mieten soll möglich sein. Als entscheidend sieht Lemke auch das zeitgleiche Angebot einer passenden Ladeinfrastruktur an, was man mit Hilfe der EFD GmbH aus Hamburg sicherstellt.

Diese offeriert sowohl robuste AC-Ladesäulen mit 22 kW Leistung sowie Wallboxes als auch die Öko-Stromlieferung über die Einkaufsgemeinschaft eOptimum zu tagesaktuell günstigem Strompreis vom Spotmarkt. "So kann sich die Elektromobilität deutlich schneller bezahlt machen. Gerade an öffentlichen Ladsäulen werden hier hohe Preise aufgerufen", meint EFD-Geschäftsführer Wolfgang Engling. Nach dem Dafürhalten des Stromexperten genügen diese Ladeleistungen für gewerbliche Anwendungen bei Weitem. "Hier wird meistens über Nacht geladen", urteilt der E-Infrastrukturexperte, der für Evectro-Kunden "attraktive Paketlösungen" verspricht. Zudem hat man bei der Gestaltung der Säulen auf Ästethik wie Robustheit Wert gelegt. Die Form soll an eine Synapse erinnern und sofort als Ladesäule erkennbar sein. "Viele Lösungen sehen hier aus wie ein Parkscheinautomat. Wir wollen quasi die ,Telefonzelle' unter den Ladesäulen darstellen, die man sofort erkennt", meint Engling. Die Hülle besteht aus recyclebarem und vandalismussicherem glattpoliertem Beton, das Design entstand in Zusammenarbeit mit der Darmstädter Hochschule, Lehrstuhl für Industriedesign, wie der Geschäftsführer anmerkt.

Vom E-Cargobike bis zum E-Transporter

Im Zentrum der Beratung stehen bei Evectro allerdings die Produkte. Die Bandbreite reicht dabei vom E-Cargobike, wo Evectro die hochwertigen Fabrikate Riese&Müller in einspurigen Bereich sowie HNF Nicolai im zweispurigen Segment vertreibt. Deutschland-Premiere feierte ein neuer vollelektrischer Kleintransporter des dänischen Herstellers Garia, der nach L7e-Leichtfahrzeug-Norm homologiert ist und daher mit Moped-Führerschein gefahren werden darf. Einen Fahrbericht des neuen E-Mikrovans lesen Sie zeitnah auf logistra.de.

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