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Evum Motors nimmt Kurs Richtung Serie

Das Start-up für ein elektrisches Leicht-Nfz professionalisiert die Organsiation und baut die Fertigung in Niederbayern auf. Zur IAA in Frankfurt soll der Pick-up Serienstand entsprechen.

Leise und emissionsfrei: Auch für innerbetriebliche Aufgaben in größeren Arealen könnte das Plattformfahrgestell aCar von Evum geeignet sein. | Foto: Evum Motors
Leise und emissionsfrei: Auch für innerbetriebliche Aufgaben in größeren Arealen könnte das Plattformfahrgestell aCar von Evum geeignet sein. | Foto: Evum Motors
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Johannes Reichel
(erschienen bei VISION mobility von Johannes Reichel)

Das Münchener Start-up-Unternehmen Evum Motors, eine Ausgründung aus einem Forschungsprojekt der TU München, strebt mit seinem aCar in Richtung Serie. Seit der letzten Seed-Finanzierungsrunde im Sommer 2018 habe man die stark in die Belegschaft investiert und mit geeigneten Immobilien in und um München die Vorbereitung auf die Serienproduktion vorangetrieben, teilte der Anbieter mit. Vor allem sei die Besetzung von Schlüsselpositionen wie der Leitung Gesamtfahrzeugentwicklung sowie der Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing gelungen. Man sieht sich auch als Arbeitgebermarke mittlerweile vom Start-up zum Mittelständler gereift.

„Die Personalsuche hat sich in den letzten Monaten enorm positiv entwickelt, weil man uns als E-Mobility-Hersteller vermehrt wahrnimmt. Mit erfahrenen Führungskräften in den Schlüsselpositionen und jungen Ideengebern in allen Fachbereichen sind wir für die Zukunft gut aufgestellt“, meint Michael Kinne, kaufmännischer Leiter von EVUM Motors.

In den Büros im Entwicklungszentrum in München Freimann beschäftigt das Unternehmen jetzt  40 Mitarbeiter in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Fahrzeugentwicklung und -konstruktion, Erprobung und Homologation und Produktion sowie in den kaufmännischen Bereichen wie Vertrieb, Marketing, Business Development und Kundenservice. Das Durchschnittsalter liegt bei 34 Jahren. Dabei werde man weiterhin von Werkstudenten u.a. des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik und der Fakultät für Maschinenwesen unterstützt, wie der Anbieter weiter mitteilt.

Auch zur IAA will man wieder Präsenz zeigen

Darüber hinaus treibt der Hersteller den Aufbau der Fertigung voran. Im niederbayerischen Bayerbach bei Ergoldsbach wird eine Produktionsstätte für die Serienfertigung vorbereitet, in München entsteht eine Werkstatt mit Showroom. Zur IAA im September will man den nächsten Schritt gehen und zeigt das Fahrzeug auf einem weiterentwickelten Fahrzeugstand. Dann soll der elektrisch angetriebene Leicht-Nutzfahrzeug weitestgehend dem Serienstand entsprechen. Der Elektro-Pick-up mit flexibler Ladeplattform soll jetzt in der Klasse N1 homologiert sein. Es wird von einem 48-Volt-Motor angetrieben und soll eine Reichweite von 100 bis 200 Kilometer erzielen, bei einer Nutzlast von einer Tonne.

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