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Experten-Runde: Realistische Lösungen für den Umweltschutz

In einer Diskussionsrunde im Rahmen des VDA-Presseworkshops zur IAA in Frankfurt am Main bezweifeln Experten, dass die Umweltziele der EU in ökonomisch sinnvoller Weise erreichbar sind.

VDA-Expertenrunde. Foto: T. Buchholz
VDA-Expertenrunde. Foto: T. Buchholz
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Redaktion (allg.)
von Torsten Buchholz, nfz-messe.com

Wenn die Ziele der EU zur CO2-Reduzierung überhaupt noch erreichbar sind, wird der Transport in Europa deutlich teurer, so die einhellige Meinung. „Am Ende zahlt der Enderbraucher“, warnte Martin Daum, Chef von Trucks & Buses in der Daimler AG.

Andreas Renschler, Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG sowie CEO Volkswagen Truck & Bus, ist sich sicher, dass höhere Transportkosten, die durch die „Regulierungswut“ entstehen, die Gesamtwirtschaft belasten werde. Es müsse deshalb nach machbaren Lösungen gesucht werden. Renschler:

„Regulierung ist eigentlich ganz gut, sie muss aber an den Umsetzungsmöglichkeiten der Industrie orientiert sein“.

Andreas Schmitz, Vorsitzender des Vorstands der Schmitz Cargobull AG, geht davon aus, dass man durch den Einsatz des vernetzenden Trailers durchaus zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen könne. Es gehe dabei letztlich darum, „dass wir den Verbrauch pro Stückgut reduzieren“. Für Schmitz weist dabei der „Smart Trailer“, der den Auflieger mit den, Verladern und Nutzfahrzugherstellern vernetzt.

Dr. Micha Lege, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Wiedmann und Winz, wies darauf hin, dass durch die Digitalisierung die Chance geben ist, dass die Trailer ohne große Unterbrechungen auf der Straße eingesetzt werden könne, da die Wartung der Fahrzeuge während der Fahrt geschehen könne. Durch verbessere sich die Auslastung der Trailer deutlich.

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