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Fashionlogistik: Lesara automatisiert seinen Materialfluss

Der Onlinehändler lässt sein Logistikzentrum vom Systemintegrator Aberle in zwei Baustufen ausstatten.
In der finalen Ausbaustufe soll der Erfurter Standort des Fashionhändlers täglich etwa 33.500 Pakete, zu Spitzenzeiten sogar 85.000, versenden. | Foto: Lesara
In der finalen Ausbaustufe soll der Erfurter Standort des Fashionhändlers täglich etwa 33.500 Pakete, zu Spitzenzeiten sogar 85.000, versenden. | Foto: Lesara
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Julian Kral

Lesara, internationaler Online-Händler für Mode- und Lifestyleprodukte, hat die Aberle GmbH aus Leingarten mit der Lieferung und Implementierung von automatisierten Materialflusskomponenten für ihr neues Logistikzentrum in Erfurt beauftragt. Aberle, Systemintegrator im Geschäftsfeld Logistik-Systeme des inter-nationalen Technologiekonzerns Körber, will das Projekt in zwei Baustufen realisieren. Go-Live der ersten Stufe soll für den Spätsommer dieses Jahres vorgesehen sein.

Ziel sei es, die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Logistik weiter zu steigern, erklärt der Fashionhändler. Dazu soll modernste Förder- und Logistiktechnik die Bereiche Warenannahme, Warenein- und -auslagerung, Services wie die Produktverpackung und Paketkonfiguration, den Versand und das Retourenmanagement miteinander vernetzen. In der finalen Ausbaustufe soll der Erfurter Standort täglich etwa 33.500 Pakete - in Saisonspitzen wie der Weihnachtszeit bis zu 85.000 Pakete - an Kunden in ganz Europa versenden.

Kommissioniert werde künftig in einer bauseitigen Fachbodenregalanlage auf vier Etagen, erklärt Aberle. Für die Einlagerung, die innerbetrieblichen Transporte sowie die Pack- und Kommissionierprozesse will der Systemintegrator im Wareneingang drei Bearbeitungslinien mit jeweils zahlreichen Arbeitsstationen sowie einen Vertikal-Crossbelt-Sorter mit einer Durchsatzleistung von bis zu 3.125 Kartons und Versandtaschen pro Stunde installieren. Die Auftragskonsolidierung und sequenzierte Bereitstellung der Auftragsposten sollen zwei Commissioner und entsprechende Behälterfördertechnik übernehmen.

Im Warenausgang errichtet der Automatisierungsspezialist die Fördertechnik zur Anbindung von kundenseitigen Arbeitsplätzen zur Sendungsbearbeitung. Für die Auslagerung an die Versandtore soll dabei ein Horizontal-Crossbelt-Sorter sorgen. Auch die Kunststoffbehälter, die in dem geschlossenen System zum Einsatz kommen, liefert das Unternehmen. Darüber hinaus soll die SPS-Steuerung von Fördertechnik und Commissioner in das Lagerverwaltungssystem (LVS) eingebunden werden, für die Transparenz der Warenflüsse sorge das Visualisierungssystem PMS-V von Aberle.

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