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Fiat Ducato: Mehr Assistenz, saubere Motoren und E-Version

Auch Fiat erneuert seine Transporterbaureihe mit Euro-6D-Temp-Aggregaten, einem Update bei Fahrerassistenz und Konnektivität sowie ab 2020 einer Elektroversion. Die soll mit Kunden entwickelt werden.

Auch bald unter Strom: Ob Fiat für die Elektrovariante wie PSA auch das Know-How von BD Auto nutzt, wurde noch nicht verlautbart. | Foto: Fiat
Auch bald unter Strom: Ob Fiat für die Elektrovariante wie PSA auch das Know-How von BD Auto nutzt, wurde noch nicht verlautbart. | Foto: Fiat
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Johannes Reichel

Nach Peugeot und Citroen hat auch Fiat die Details für die Überarbeitung der bis auf den Antrieb baugleichen 3,5-Tonnen-Transporterbaureihe bekannt gegeben. Alle Varianten des 2,3-Liter-Common-Rail-Turbodiesel Motors (120/140/160/180 PS; 320-450 Nm) erfüllen jetzt die 6D Temp-Norm, sollen dank nun durchgehender Verwendung eines variablen Turboladers zudem effizienter, um zehn Prozent leistungsstärker sein und bessere Elastizität bieten. Das frühere 2,0-Liter-Basis-Aggregat fiel weg zugunsten einer 120-PS-Variante des 2,3-Liter-Multijet-II-Motors. Die Verbräuche des optisch fast unveränderten Ducato liegen laut Hersteller zwischen 7,3 und 8,0 l/100 km, allerdings noch nach altem NEFZ-Modus gemessen.

Eine wesentliche Neuerung ist auch das elektronisch gesteuerte Automatikgetriebe "9Speed". Die Neungang-Automatik mit Drehmomentwandler soll das Drehmoment des Motors optimal nutzen und das leichteste Getriebe seiner Kategorie sein. Der Hersteller verspricht Zuverlässigkeit und Langlebigkeit sowie hohen Fahrkomfort. In Kombination mit dem 180-PS-Top-Motor liegen hier 450 Nm Drehmoment an, beim Handschalter sind es maximal 400 Nm. Der Ducato Modelljahr 2020 erhält serienmäßig „EcoPack" mit den Funktionen Start/Stopp-Automatik sowie dem ECO-Schalter, der helfen soll, Spritt zu sparen. Bestandteil des Pakets sind außerdem eine "intelligente" Lichtmaschine und die elektronisch gesteuerte Kraftstoffpumpe.

Elektro-Version wird mit Kunden entwickelt

Als Ergänzung zum Ducato mit Verbrennungsmotor soll im Laufe des Jahres 2020 eine batterie-elektrische Version verfügbar sein, der im Rahmen eines Pilotprojekts zusammen mit ausgewählten Großkunden entwickelt wird. Er soll keine Kompromisse bei Nutzlast und Leistung erfordern, wirbt der Hersteller. Die Partner im Sevel-Verbund hatten eine Elektroversion für den Peugeot Boxer und Citroen Jumper angekündigt, die gemeinsam mit dem türkisch-britischen Umrüstspezialisten BD Auto entsteht und die bereits ab September 2019 bestellbar sein soll.

Zusätzlich steht im Ducato jetzt ein Infotainment-System von Mopar mit 7"-Touchscreen zur Wahl, das gängige Konnektivität wie Apple Carplay oder Android-Auto sowie Bedienungsfeatures vereint und etwa auch eine Routenführung per Waze-App bietet. Noch wichtiger ist das Update bei der Fahrer-Assistenz. Im Einzelnen sind die folgenden Funktionen im neuen Ducato verfügbar:

  • Totwinkelassistent (BSA), Querbewegungserkennung (RCP) mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, die beim rückwärts Ausparken Objekte erkennt, die sich von der Seite nähern und so dabei hilft, Unfälle zu vermeiden.
  • Aufprallvermeidung (FBC), die Hindernisse erkennt und den Fahrer nicht nur vor drohender Kollisionsgefahr warnt, sondern, wenn nötig, auch automatisch eine Notbremsung einleitet.
  • Spurhalteassistent (LDWS), das im Gefahrenfall akustisch und optisch beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur warnt.
  • Verkehrszeichenerkennung
  • Fernlicht-und Abblendlichtautomatik
  • Regensensor für den Scheibenwischer
  • Reifendruck-Überwachungssystem (TPMS)

Weiter im Programm bleibt den Ducato als Natural Power-Variante mit dem 3,0-Liter-Methanmotor mit 101 kW (136 PS), der über ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern verfügt.

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