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first mile: Hamburg setzt auf emissionsfreie City-Logistik

Die großen KEP-Dienste sind in Hamburgs Innenstadt verstärkt mit CO2-freien Fahrzeugen unterwegs. Erhebungen an zwei Standorten zeigen, dass gut die Hälfte der dort eingesetzten KEP-Fahrzeuge emissionsfrei fährt. Spitzenreiter ist UPS, gefolgt von DHL. Immer mehr Lastenräder.

Emissionsfreie Lieferung: In Hamburg liegen leise Lastenräder voll im Trend, aber auch generell kommen immer mehr abgasfreie Fahrzeuge zum Einsatz. | Foto: first mile
Emissionsfreie Lieferung: In Hamburg liegen leise Lastenräder voll im Trend, aber auch generell kommen immer mehr abgasfreie Fahrzeuge zum Einsatz. | Foto: first mile
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Johannes Reichel

Wie eine Erhebung der Hamburger Stadtlogistik-Beratung first mile ergeben hat, kommen in der City der Hansemetropole zunehmend emissionsfreie Fahrzeuge und speziell auch Lastenräder zum Einsatz. An den Hamburger Innenstadt-Standorten Neuer Wall / Ecke Poststraße und Georgsplatz / Ecke Glockengießerwall führte das Beratungshaus im Zeitraum 15.03. bis 22.05.2023 an vier Tagen jeweils einstündige Erhebungen zum fließenden KEP-Verkehr durch.

„Im Fokus stand dabei die Frage, wie umweltfreundlich die großen KEP-Dienstleister insbesondere im City-Bereich tatsächlich sind“, erklärte der Projekt-Verantwortliche, Kilian Barmeier.

Auch wenn die Erhebungen nur „Blitzlichter“ auf den aktuellen KEP-Verkehr in der Hamburger Innenstadt darstellten, so spiegelten sie doch anschaulich den Trend zu größerem Umweltengagement wider, befindet der Berater.

Die Kernaussagen im Detail:

  • Die Unternehmen, die in ihrer Gesamtheit in der Hamburger City im Beobachtungszeitraum zu rund 55 % CO2-frei unterwegs waren, sind DHL, DPD, FedEx, GLS, Hermes und UPS.
  • Spitzenreiter unter den beobachteten internationalen Dienstleistern mit CO2-freien Fahrzeugen ist UPS. Hier wurden 93 % umweltfreundliche E-Lieferfahrzeuge registriert. Auf Platz 2 liegt DHL mit einem Anteil von rund 60 %.
  • Spitzenreiter unter den Stadtkurieren ist Inline mit einem Anteil an CO2-freien Fahrzeugen von rund 29 %.
  • Die insgesamt jeweils 4 einstündigen Beobachtungszeiträume entfielen auf 4 unterschiedliche Werktage (1x Mo, 2x Mi, 1x Do) im Zeitfenster 10:00 bis 15:50 Uhr. 
  • Erfasst wurden alle Fahrzeugkategorien (Fahrrad, Lastenrad, Pkw/Kombi, Transporter, Lkw).
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