Flurförderzeuge: Linde Material Handling vernetzt den Verbrenner

Der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling wollte auf der abgesagten LogiMAT 2020 für seine neuen V-Stapler Linde H20 bis H35 öffentliches Debüt feiern.

Linde bezeichnet den neuen V-Stapler H20 bis H35 als leistungsstark, bedienerfreundlich, robust, wartungsarm und vielseitig einsetzbar. | Bild: Linde Material Handling
Linde bezeichnet den neuen V-Stapler H20 bis H35 als leistungsstark, bedienerfreundlich, robust, wartungsarm und vielseitig einsetzbar. | Bild: Linde Material Handling
Tobias Schweikl

Der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling hat neue verbrennungsmotorische Stapler im Traglastbereich von 2,0 bis 3,5 Tonnen im Portfolio. Die Geräte mit der Bezeichnung Linde H20 bis H35 sollten auf der abgesagten LogiMAT 2020 ihr öffentliches Debüt feiern.

Eine zentrale Neuerung der neuen V-Stapler ist die serienmäßige Vernetzung: Fahrzeugdaten würden unter Anwendung „höchster Sicherheitsstandards“, so der Hersteller, an einen zentralen westeuropäischen Cloudserver übertragen, auf den Kunden und Vertriebspartner Zugriff haben. Umgekehrt können Daten empfangen und verarbeitet werden. So lassen sich zukünftig Software-Updates „over the air“ einspielen oder Funktionen wie etwa die Lastgewichtanzeige freischalten.

Das Unternehmen verspricht sich aus der Vernetzung einen Vorteil für den Service: Truck Health Management, Ferndiagnose und vorausschauende Wartung steigerten die Fahrzeugverfügbarkeit und würden helfen, Kosten zu reduzieren.

Kraftvoll und sicher

Linde bezeichnet den neuen V-Stapler H20 bis H35 als leistungsstark, bedienerfreundlich, robust, wartungsarm und vielseitig einsetzbar. Der Stapler soll sich besonders für hohe Belastungen im Mehrschichtbetrieb und Einsätze unter harten äußeren Bedingungen eignen. Er verfügt über einen hydrostatischen Antrieb und Doppelpedalsteuerung.

In puncto Sicherheit verfolgt Linde Material Handling die „Vision Zero“: Die Zahl der Unfälle soll langfristig auf null gesenkt werden. Dazu sollen optionale Lichtlösungen wie LED-Stripes und VertiLight für blendfreie Ausleuchtung beitragen. „Intelligente Beifahrer“ wie die Warn- und Assistenzsysteme Linde Safety Pilot oder Linde Safety Guard versorgen den Fahrer zudem mit wichtigen Zusatzinformationen, um Unfällen und Fehlen vorzubeugen. Serienmäßig verbaut ist der Linde Load Assist. Er greift sichernd ein, sobald sich die Last in die Nähe der Traglastgrenze bewegt.

Das Fahrzeug erfüllt die neuste Abgasemissionstufe EU 5 (2016/1627) und unterbietet dabei laut Hersteller die gesetzlich geforderten Emissionen.

www.linde-mh.de

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