Werbung
Werbung
Werbung

Flurförderzeuge: Linde überarbeitet Kommissionierstapler

Linde Material Handling erneuert und erweitert sein Programm für Kommissionier-Anwendungen. Den Anfang machen acht neue Modelle des Niederhubkommissionierers Linde N20 C.

Vom Niederhubkommissionierer Linde N20 C werden insgesamt acht Modelle angeboten. | Bild: Linde Material Handling
Vom Niederhubkommissionierer Linde N20 C werden insgesamt acht Modelle angeboten. | Bild: Linde Material Handling
Werbung
Werbung
Tobias Schweikl

In einer breit angelegten Produktoffensive will der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling in den kommenden Monaten sein gesamtes Programm für Kommissionier-Anwendungen überarbeiten und auch erweitern. Den Anfang macht das Unternehmen mit acht neuen Modellen des Niederhubkommissionierers „Linde N20 C“ im Traglastbereich von 1,2 bis 2,5 Tonnen.

„Mit den unterschiedlichen Varianten des neuen Kommissionierers behalten unsere Kunden ihre Logistikkosten bei klassischen Mann-zu-Ware-Anwendungen im Griff und steigern die Effizienz ihres Lagers“, so Eloïse Lévêque, International Product Manager bei Linde Material Handling.

Der Linde N20 C ist in Doppelstock-Ausführung (D), mit langen Radarmen und Gabelzinken (LoL), mit Scherenhubfunktion (LX), mit verlängerten Gabeln von bis zu 3.100 Millimetern oder als High-Performance-Ausführung (HP) für das 2,5-Tonnen-Modell bestellbar. Für nahezu alle Varianten ist zudem eine hebbare Fahrerplattform verfügbar. Mit ihr kann der Bediener Teile und Waren in einer Höhe von bis zu 2,8 Metern erreichen.  

Leichterer Fahrzeugwechsel

Mit der Anordnung von Batterie, Fahrerstand und Lastaufnahmemodul folgt Linde Material Handling beim N20 C der marktüblichen Konstruktionsweise, was insbesondere Betreibern von Mischflotten entgegenkommen soll. Die Mitarbeiter müssen somit nicht mehr umdenken, wenn sie zwischen Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller hin und her wechseln.

Die Einstiegshöhe liegt bei 130 Millimetern. In Verbindung mit einem breiten Fahrzeugzugang (je nach Modell 428 oder 418 Millimeter) soll das im Kommissionieralltag das Ein- und Aussteigen erleichtern.

Zu den optionalen Ausstattungsmerkmalen gehört eine luftgefederte Fahrerplattform. Die standardmäßig gepolsterte Rückenlehne lässt sich optional auf die Körpergröße des Bedieners anpassen. Integriert ist zudem ein ausklappbarer Fahrersitz (mit Sensor zur Fahrererkennung) für längere Wegstrecken oder Wartezeiten. Für zusätzlichen Komfort beim Sitzen sorgt ein optional erhältlicher gepolsterter Knieschutz.

Neues Lenkrad

Bedient wird der Linde N20 C über ein neues, höhenverstellbares Lenkrad. Fahrschalter für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sind in die runde Form mit gummierter Oberfläche integriert. Sie lassen sich beidseitig mit Daumen oder Zeigefinger betätigen.

Eine hydraulisch unterstützte Bremseinheit variiert die Bremswirkung des Kommissionierers in Relation zur aufgenommenen Last. Die „Linde Curve Control“ drosselt die Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit zum Lenkeinschlag, was Kippunfällen in Kurven vorbeugen soll.

Um Anfahrschäden an Regalen, Waren oder dem Gerät selbst zu reduzieren, lassen sich an der Fahrzeugfront Stoßfänger montieren. Ergänzende Ausstattungsmerkmale wie lichtstarke LED-Frontschweinwerfer, der Linde BlueSpot, ein Front-Panoramaspiegel, Schutzscheiben oder -gitter für den Mast sowie diverse Lastschutzgitter runden das Angebot ab.

Auf Wunsch verfügbar ist die modulare Flottenmanagement-Software „Linde connect“ mit Zugangskontrolle, Schadensüberwachung und Nutzungsanalyse. Antriebsseitig stehen sowohl Blei-Säure-Batterien als auch Lithium-Ionen-Akkus in Kombination mit unterschiedlichen Ladegeräten zur Verfügung.

Printer Friendly, PDF & Email
Werbung