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Flurförderzeuge: RheinfelsQuellen setzen auf Elektrostapler

Im Sinne des Umweltschutzes hat der Getränkehersteller RheinfelsQuellen H. Hovelmann von Verbrennern auf Elektrostapler umgestellt. Zum Einsatz kommen die Marken Mitsubishi und Carer.

Aus Sicherheitsgründen sind fast alle größeren Flurförderzeuge in Verkehrsrot lackiert. | Bild: Carer
Aus Sicherheitsgründen sind fast alle größeren Flurförderzeuge in Verkehrsrot lackiert. | Bild: Carer
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Tobias Schweikl

2016 fiel in der Duisburger Zentrale der RheinfelsQuellen H. Hövelmann GmbH & Co. KG die Entscheidung, auch bei den Flurförderzeugen auf mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu setzen. Zu den Marken des Familienunternehmens zählen so bekannte und renommierte Namen wie Sinalco, Staatl. Fachingen, Aquintell, Römerwall, Burgwallbronn, Ardey Quelle, Rheinfels Urquell und Rheinperle.

Schon lange engagiert sich das Unternehmen für einen nachhaltigen, verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und mit den natürlichen Mineralwasserquellen, die ein wichtiges Naturgut darstellen. Weniger CO2-Ausstoß und weniger Energieverbrauch waren die Maxime bei der Umstellung der gesamten Staplerflotte von Diesel- auf Elektrostapler.

Nach Beendigung einer Testphase werden seit 2016 alle alten Flurförderzeuge der RheinfelsQuellen – egal ob Verbrenner oder Elektrogerät – Schritt für Schritt gegen Gabelstapler der Hersteller Carer und Mitsubishi ausgetauscht. Besonders stolz auf dieses Ergebnis ist Markus Jürgens von der Degener Staplertechnik GmbH aus Senden. Er konnte mit seinem Elektro-Maschinenkonzept überzeugen und nicht nur die 8-Tonnen Diesel- gegen Carer Elektrostapler austauschen, sondern auch alle Tonnagen darunter, inklusive aller Lagertechnikgeräte, gegen Mitsubishi ersetzen. Der gesamte Prozess wird sich noch bis 2020 hinziehen.

Damit die 16 Carer und 12 Mitsubishi Gabelstapler sowie ein Mitsubishi Schubmaststapler und diverse Mitsubishi Deichsel Nieder- und Hochhubwagen problemlos geladen werden können, wurde 2019 eine Lagerhalle zu einer Batterieladestation mit 38 Batterieladeplätzen umgebaut. Die jährlichen Betriebskosten eines Elektrostaplers sollen je nach Modell im Jahresdurchschnitt um ca. 75 Prozent unter denen eines vergleichbaren Dieselstaplers liegen. 

Initiator und eine treibende Kraft für den Umbau der Staplerflotte beim Duisburger Mineralbrunnen ist Michael Michailidis, Leiter der Gesamtlogistik. „Zu Beginn ist man immer etwas skeptisch, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat. Aber jetzt, mehr als drei Jahre nach der ersten Testphase, bin ich froh, dass wir uns so entschieden haben. Degener ist ein kompetenter und flexibler Partner und die Stapler sowie die Lagertechnik funktionieren einwandfrei.“

Zurzeit sind drei Mitsubishi FB50 80 Volt Hochleistungsstapler in Getränkeausführung auf dem Duisburger Betriebsgelände, auf dem 350 Tennisplätze Platz hätten, im Einsatz. Die 5-Tonner haben die für die Getränkeindustrie übliche Hochkabine mit Klimaanlage und umfangreiche Sicherheits- und Beleuchtungsfeatures. Eine Kaup-Getränke-Klammer und zwei Hawker IRONCLAD Batterien (eine verbaut und eine Wechselbatterie) machen die E-Stapler zu Dauerrennern im Dreischichtbetrieb. Bis 2020 werden noch drei weitere FB50 dazu kommen.

Ein EDiA EX 3-Tonnen-Vierrad Elektrostapler mit 80 Volt schiebt momentan noch als einziger seiner Serie Dienst beim Mineralwasser Familienunternehmen. Auch hier sind weitere drei EDiA EX im Zulauf. Der FB30N, so die Typbezeichnung, ist ausgestattet mit Kaup Doppel-Palettengerät und Hawker IRONCLAD Batterien, mit Klimaanlage und einer umfangreichen Sicherheits- und Beleuchtungsausstattung. Ein weiterer EDiA EX, allerdings mit 3,5 Tonnen Tragkraft und Drehgerät, arbeitet in der Leergutsortierung.  Ein 48 Volt Vierrad EDiA EM mit 1,6 Tonnen (FB16AN) nennt die Produktion seinen Einsatzort. Mit einer wartungsfreien Hawker NexSys Batterie arbeitet er ohne Wechselbatterie im Schichteinsatz.

In der Kommissionierung arbeiten drei VELiA ES Niederhubkommissionierer (OBP20N) mit zwei Tonnen Tragkraft im Schichtbetrieb. Für kontinuierliches Arbeiten sorgen entsprechende Wechselbatterien mit Wechselgestellen. Ein SENSiA EM Schubmaststapler mit 1,4 Tonnen mit dem Namen RBN14N2 ist als Helfer im Werbemateriallager der Promotion-Abteilung im Einsatz. Hinzu kommen diverse Mitsubishi-Elektro-Deichsel-Geräte der Typen PBP16N2 (E-Niederhubwagen PREMiA ES mit 1,6 Tonnen) und SBP12-16N2 (Elektro-Hochhubwagen AXiA ES mit 1,2 bis 1,6 Tonnen). Die Hubwagen sind überall unterwegs: In der Produktion, im Versand und auf den Lkw.

Der große Logistik-Fuhrpark ist ein Garant dafür, dass die enorme Menge von rund 700 Millionen Liter alkoholfreien Getränken jährlich in Duisburg-Walsum abgefüllt werden kann. Dies entspricht in etwa 3,9 Millionen Badewannen oder 280 Olympischen Schwimmbecken in den Normmaßen von 50 x 25 x 2 Meter. 450 Mitarbeiter arbeiten in drei Schichten von Sonntag 22 Uhr bis Freitag 22 Uhr. 2017 wurde ein vollautomatisches Hochregallager mit 43 Meter Höhe und 53.000 Palettenplätzen in Betrieb genommen. Über die Laderampen gehen hier die Paletten mit vollen Flaschen raus und das Leergut wieder zurück – transportiert von den Elektrostaplern, geliefert von der Degener Staplertechnik.

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