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Ford feiert 50. Transit-Geburtstag - weitere Pläne für 2016

Ford feiert den 50. Geburtstag des Transit. Und kündigt weitere Neuheiten für 2016 an.

Goldene Generation: Ford hat seine Modellpalette in den vergangenen zwei Jahren komplett erneuert. | Foto: Ford
Goldene Generation: Ford hat seine Modellpalette in den vergangenen zwei Jahren komplett erneuert. | Foto: Ford
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Johannes Reichel

Ford feiert den 50. Geburtstag seines Bestsellers Transit. Im August 1965 lief das erste Modell der Reihe vom Band. Seit dem Produktionsstart im englischen Ford-Werk in Langley wurden bis heute über acht Millionen Transit und Transit Custom hergestellt, teilte der Hersteller mit. Und kündigte bei einem Workshop in seinem Entwicklungszentrum in Dunton/Großbritannien weitere Neuheiten an. Diese dürften sich nach den zahlreichen Modellwechseln aber vornehmlich auf den motorischen Bereich beschränken. So dürfte der Ford Transit Custom im Zuge der Umstellung auf Euro-6-Technik auch eine moderate "Modellpflege" erhalten. Seit längerem wird dabei mit der Einführung einer komplett neuen Motorenbaureihe gerechnet, die auch den größeren Transit über die Euro-6-Hürde bringen soll und die auf SCR-Abgasreinigungstechnik setzt.

 

Beim Transit Connect hat der Hersteller die Euro-6-Strategie bereits bekannt gegeben: Hier kommt für die neue Abgashürde ein neuer 1,5-Liter-TDCI-Motor zum Einsatz, der bereits in den Pkw der Marke verwendet wird. Beim Connect Kastenwagen rückt dieser Motor allerdings erst zum Frühjahr 2016 in drei Leistungsstufen (75/100/120 PS) ins Programm, beim Connect Kombi und dem feineren Pkw-Pendant Tourneo Connect ist er ab sofort bestellbar. Der Motor ersetzt generell den alten 1,6-Liter-TDCI-Motor und erfüllt die Abgasnorm mittels SCR-Katalysator. Die Topversion bringt es auf ein maximales Drehmoment von 300 Nm. Diese Einstellung verfügt darüber hinaus serienmäßig über ein Start-Stopp-System und lässt sich mit einem neuen Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe Ford Powershift kombinieren, das die alte Wandlerautomatik ersetzt. Je nach Version kommen ansonsten Fünf- oder Sechsgang-Handschalt-Getriebe zum Einsatz. [pagebreak]

 

„Der Ford Transit hat ein stolzes Erbe und eine noch bessere Zukunft“, sagte Barb Samardzich, Chief Operating Officer, Ford of Europe, anlässlich des Jubiläums. Eigentlich reicht der Name "Transit" noch weiter zurück bis in die Nachkriegszeit. In Deutschland war Ford bereits 1953 mit dem FK ("Ford Köln") angetreten, der 1961 zum "Taunus Transit" umfirmierte. 1965 beendete der Hersteller aber die "Doppelschicht" in Großbritannien und Deutschland und führte mit dem "Transit" ein einziges Modell für Europa ein. Der Ford Transit der ersten Generation war zur Markteinführung vor fünf Jahrzehnte in zwei Radständen, zwei Dachhöhen sowie 18 Tür-Kombinationen bestellbar. Hinzu kamen von Beginn an vielfältige Karosserie-Versionen wie Kastenwagen, Kombi, Bus, Panorama-Bus, Hoch- und Tiefladepritsche, Fahrgestell mit Fahrerhaus und Doppelkabine. Ergänzend fächerte sich der Transit in gleich sechs Gewichtsklassen vom FT 600 bis zum FT 1750 auf.

 

Die Buchstaben „FT“ standen für Ford Transit, die Zahl bedeutete die Nutzlast in Kilogramm. Die Spanne des zulässigen Gesamtgewicht reichte bereits damals von 1,9 bis 3,25 Tonnen. Aus dieser ersten Transit-Generation entwickelte sich die aktuelle, sechste Transit-Generation – sie kam 2014 auf den Markt – ist für die europäischen Märkte in über 450 Modell-Varianten lieferbar. Zugleich ist der neue Ford Transit mit Front-, Heck- und Allradantrieb erhältlich. Die für Europa vorgesehenen Modelle rollen im türkischen Ford-Werk Kocaeli vom Band. Die USA-Modelle werden parallel zur F-150-Baureihe im Ford-Werk in Kansas City produziert, die Fahrzeuge vor allem für den chinesischen Markt kommen aus dem Ford-Werk Jiangling Xiaolan in der chinesischen Stadt Nanchang.

 

Einschließlich des neuen Ford Transit hat der Hersteller innerhalb von 24 Monaten sein komplettes Nutzfahrzeugprogramm in Europa modernisiert. Sein Marktdebüt feierte der aktuelle Transit im Jahre 2013 an der Seite der beiden ebenfalls neuen Baureihen Transit Custom (die Markteinführung war in 2013) und Transit Connect (die Markteinführung war Mitte 2014). In Folge gewannen die Modelle den renommierten Preis „International Van of the Year“ 2013 (Custom) beziehungsweise 2014 (Connect), bei dem der HUSS-Verlag als deutsches Mitglied in der Jury vertreten ist. Mit dem kleinen, auf der Architektur des Ford Fiesta basierenden Stadtlieferwagen Transit Courier, der ebenfalls seit 2014 verfügbar ist, schloss Ford die Erneuerung und Erweiterung seiner europäischen Nutzfahrzeugpalette ab. Als einziger Transporterhersteller fährt Ford dabei eine komplett eigenständige Produktlinie, verzichtet auf Kooperationen, vertreibt seine Produkte dafür weltweit und auch auf dem US-Markt.

 

Eine Bildergalerie mit historischen Aufnahmen zum Ford Transit Jubiläum finden Sie unter:www.logistra.de

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