Ford: Transit mit neuem Seitenwind-Assistenten

Eine Erweiterung der ESP-Funktionen soll das Fahrverhalten des Ford Transit und Transit Custom verbessern. Ein automatischer Bremseingriff hilft dem Fahrer, das Fahrzeug bei böigem Wind in der Spur zu halten.
Keine Luftnummer: Das neue Feature für den Transit und Transit Custom soll die Fahrstabilität etwa beim Überholen von Lkw erhöhen. | Foto: Ford
Keine Luftnummer: Das neue Feature für den Transit und Transit Custom soll die Fahrstabilität etwa beim Überholen von Lkw erhöhen. | Foto: Ford
Redaktion (allg.)

Ab sofort gehört der Seitenwind-Assistent zum Elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP), das bei den Nutzfahrzeugmodellen Transit und Transit Custom serienmäßig an Bord ist. Ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h überwachen Sensoren das Fahrzeug 100-mal pro Sekunde. Bei einem Windstoß reagiert das von Ford entwickelte System laut Hersteller innerhalb von 200 Millisekunden. Es aktiviert die Bremsen auf einer Fahrzeugseite und erzeugt damit ein korrigierendes Moment, das die Auswirkungen des plötzlich auftretenden Seitenwinds mindern soll. Der Fahrer bemerke allenfalls eine leichte Verzögerung und könne bei Bedarf stets eine Lenk-Korrektur vornehmen.

„Niemand mag das Gefühl, wenn starker Wind auf das Fahrzeug einwirkt, etwa bei Sturm oder wenn man einen Lastzug überholt“, erläuterte Marc Suermann, Chassis Controls Supervisor, Ford of Europe. „Diese neue Technologie wird den Fahrer entlasten und vor allem Autobahnfahrten angenehmer machen, besonders an stürmischen Wintertagen“. Ebenso wie der Seitenwind-Assistent zählt auch der der neue Ford „EcoBlue“-Dieselmotor zur Serienausstattung des Ford Transit und des Ford Transit Custom. Der Motor entspricht der strengen Euro-6-Abgasnorm und biete laut Hersteller eine um 13 Prozent verbesserte Kraftstoffeffizienz sowie 20 Prozent mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. (ha)

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