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Für Hochregale: Neuer Vertikal-Kommissionierer von Linde Material Handling

Ein neuer Kommissionierstapler für Hochregale von Linde MH erreicht Greifhöhen bis 14,5 Meter. Auch die Hub- und Senkgeschwindigkeit wurde erhöht.

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Tobias Schweikl

Mit dem „Linde V modular“ hat der Flurförderzeughersteller Linde Material Handling ein neues Gerät für das Hochregal entwickelt. Mit einer Tragfähigkeit von 1,2 Tonnen und Greifhöhen bis 14,5 Meter ist der neue Vertikal-Kommissionierer eine Lösung für Lager, die immer weiter in die Höhe wachsen. Zudem verfüge das neue Fahrzeug über eine 22 Prozent höhere Hub- und eine 20 Prozent höhere Senkgeschwindigkeit als bisher.

„Der Online-Handel verlangt eine hohe Warenverfügbarkeit und schnelle Lieferung“, so Anna Keilbach, Senior Product Manager für Schmalganggeräte und Vertikal-Kommissionierer bei Linde MH.

Werde aber insbesondere in Metropolregionen mehr Lagerplatz benötigt, stocken viele Betreiber ihre Regale aufgrund der hohen Flächenkosten lieber auf, anstatt neu zu bauen. In der Folge würden Vertikal-Kommissionierer mit entsprechender Arbeitshöhe und Performance benötigt, so die Produktmanagerin.

Der „Linde V modular“ verfügt über einen sichtoptimierten Triplexmast mit und ohne Freihub. Der Mast mit Freihub eignet sich für Lager mit verschiedenen Deckenhöhen. Zwei seitliche Hubzylinder statt eines mittig angeordneten Hubzylinders sorgen für optimierte Sicht. Bei der Variante ohne Freihub geht es schneller, wenn der Mast ausfährt, da es keine Pausen an den Mastübergängen gibt. Hinzu kommt die bereits konstruktionsbedingt sehr gute Mastdurchsicht. Durch ein Baukastensystem und etliche Varianten und Ausstattungsoptionen ließen sich Chassis, Mast und Kabine an die einsatzspezifischen Bedingungen anpassen.

Zusammen mit dem neuen Vertikal-Kommissionierer bringt Linde MH auch eine eigene Personenschutzanlage (PPS = Personal Protection System) auf den Markt, die zukünftig in allen Schmalganggeräten des Herstellers zum Einsatz kommen soll. Die neue „Linde-PPS“ erfülle alle Vorgaben der DIN-Norm 15185-2, die den gleichzeitigen Aufenthalt von Personen und Fahrzeugen in Schmalgängen untersagt und besondere Schutzmaßnahmen vorschreibt, wenn es versehentlich doch zu einem zeitgleichen Aufenthalt von Mensch und Maschine kommt.

Ausgestattet mit einem Laser-Scanner vorn zwischen den Lasträdern und hinten an der Antriebsseite erkennt die Linde-PPS Personen in einem Schutzfeld von bis zu neun Metern. Sobald eine Person in den Schutzbereich des Scanners eintritt, ertönt ein Alarm und das Fahrzeug kommt zum Stehen. Zusätzliche Warnfelder sorgen dafür, dass bereits vor Erreichen der Schutzzone die Geschwindigkeit des Kommissionierers reduziert wird, um ein möglichst sanftes Abbremsen zu erreichen.

Im Umsetzgang kann der Linde V modular aufgrund seiner Sicherheitsausstattung zusammen mit anderen Fahrzeugen betrieben werden. Die Warnfelder der Laser-Scanner leisten dann ebenfalls Unterstützung, indem sie die Fahrgeschwindigkeit drosseln, wenn Hindernisse auftauchen. 

Startschuss für den Verkauf ist die Fachmesse LogiMAT in Stuttgart Ende April.

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