Für Home-Delivery: Neues Umschlagslager von Gebrüder Weiss bei Wien

Der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss hat seinen Standort in Maria Lanzendorf bei Wien um eine rund 5.000 Quadratmeter große Umschlagsfläche erweitert.

Im ersten Halbjahr 2020 konnte Gebrüder Weiss die Zahl der ausgelieferten Home Delivery-Sendungen von rund 410.000 auf 580.000 steigern. Foto: Gebrüder Weiss/Andreas Ursprunger
Im ersten Halbjahr 2020 konnte Gebrüder Weiss die Zahl der ausgelieferten Home Delivery-Sendungen von rund 410.000 auf 580.000 steigern. Foto: Gebrüder Weiss/Andreas Ursprunger
Tobias Schweikl
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Gebrüder Weiss hat an seinem österreichischen Standort Maria Lanzendorf ein neues Home Delivery-Umschlagslager in Betrieb genommen. Die Baukosten für die moderne Logistikanlage belaufen sich auf 6,8 Millionen Euro. Laut Karl Meiringer, Niederlassungsleiter Maria Lanzendorf bei Gebrüder Weiss, schlage man in Maria Lanzendorf rund 40 Prozent des gesamten österreichischen Volumens der an Endkunden gelieferten Sendungen um.

So seien die Sendungsanzahl in Österreich im Home Delivery-Segment laut Unternehmensangaben von 173.000 im ersten Halbjahr 2019 auf 235.000 in den ersten sechs Monaten 2020 gestiegen. Insgesamt habe das Logistikunternehmen bei Endkundenzustellungen von Möbeln, TV-Geräten, Waschmaschinen und Kühlschränken die Zahl der ausgelieferten Sendungen im ersten Halbjahr 2020 von rund 410.000 auf 580.000 steigern können. Jürgen Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss:

„2020 mit normalen Maßstäben zu bewerten, fällt naturgemäß noch immer schwer. Dem erhöhten E-Commerce-Volumen unserer Kunden sind wir aber mit unseren Services im Home-Delivery-Segment mit einer erfolgreichen Wachstumsstrategie gefolgt. Zudem ist es uns durch das außerordentliche Engagement unserer Mitarbeiter gelungen, die hohe Service-Qualität bei der Endkundenzustellung auch in der Phase des Lockdowns zu halten.“

In den Märkten Kroatien, der Tschechischen Republik, Ungarn, der Slowakei, Rumänien und Serbien konnten zwischen Januar und Juni 2020 knapp 110.000 Sendungen mehr an den Endkunden zugestellt werden als im gleichen Vorjahreszeitraum, so das Logistikunternehmen.

Ungarn habe mit 100.000 erstmals eine sechsstellige Anzahl an Sendungen erreicht und nehme damit außerhalb Österreichs den Spitzenplatz ein. Mit 85.000 Auslieferungen folge Kroatien auf Rang zwei in diesem Länder-Ranking. Der Logistiker will daher nach eigenen Angaben seine Aktivitäten in Osteuropa in diesem Geschäft weiter ausbauen und habe dabei auch neue Staaten im Blick.

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