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Fuhrpark: Migros trainiert Verteilerfahrer mit Spezial-Simulator

Berliner Anbieter SiFaT liefert erstmals einen speziell für Distributionsfahrer konfigurierten Simulator aus. Der Schweizer Lebensmitteldistributor Migros will damit seine Fahrer trainieren. Zusätzliche App unterstützt im Alltag.
Urbane Verhältnisse: Migros schult seine Verteilerfahrer seit kurzem mit einem speziell programmierten Simulator, der das Cockpit eines Mercedes Atego darstellt. | Foto: SiFaT
Urbane Verhältnisse: Migros schult seine Verteilerfahrer seit kurzem mit einem speziell programmierten Simulator, der das Cockpit eines Mercedes Atego darstellt. | Foto: SiFaT
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Johannes Reichel

Die SiFaT Road Safety GmbH hat einen neuen Profi-Fahrsimulator für mittelschwere Lkw entwickelt. Das Unternehmen, das in Berlin Lkw-Fahrsimulatoren für den professionellen Einsatz bei Speditionen, Werkverkehrs-Fuhrparks, Fahrschulen und Rettungsdiensten entwickelt und baut, will damit die Lücke zwischen ihren Simulator-Lösungen für Transporter und für Schwer-Lkw schließen. „Fahrer sitzen in der neuen Simulator-Generation beispielsweise im Cockpit eines Mercedes Atego und absolvieren effiziente Eco-Trainings für den Verteilerverkehr“, ergänzt SiFaT-Geschäftsführer Klaus Haller. Der erste Simulator der neuen Modellreihe wurde in die Schweiz verkauft. Die Genossenschaft Migros Ostschweiz plant damit, ihre 140 Fahrer mit regelmäßigen Trainings darin unterstützen, weniger Sprit zu verbrauchen, die Lkw schonender zu fahren und Unfälle zu vermeiden. Damit die Fahrer ihre Trainingserkenntnisse dauerhaft umsetzen und ihre Fahrweise weiter verbessern können, wird die Schulung ergänzt durch ein regelmäßiges Fahrerfeedback über die von SiFaT entwickelte Fahrer-App SiDoT sowie durch vertiefende und motivierende, persönliche Gespräche mit einer SiFaT-Fahrtrainerin.

Das System nutzt Telematikdaten für individuelles Fahrerfeedback. „Damit sich die Trainingseffekte nachhaltig wirken, erhalten unsere Fahrer über eine App eine regelmässige Rückmeldung zu ihrem Fahrverhalten und haben zudem die Möglichkeit, ihre Leistung mit einem externen Trainer zu besprechen“, erläutert Adrian Stickel, Leiter Spedition der Migros Ostschweiz. Für die Rückmeldungen über die App wertet die Software einmal wöchentlich die Telematikdaten des Migros-Fuhrparks fahrerbezogen aus. Die Fahrer-App zeigt den Lkw-Profis etwa Kennzahlen wie den Durchschnittsverbrauch, den Streckenanteil mit mehr als 80 km/h, die Zahl der Kick-Downs, den Anteil der Rollphasen oder die Nutzung von Tempomat und Retarder an. Möglich sind auch Zielwerte oder Vergleichswerte mit dem Fuhrparkdurchschnitt oder (anonymisierte) Fahrerrankings.

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