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Futuricum bringt schwere E-Sattelzugmaschine

Einen 26-Tonnen-Müllsammler hatte der neue schweizer Hersteller schon präsentiert, jetzt folgt eine Sattelzugmaschine Semi 40 E.

Der Semi 40 E ergänzt das Futuricum-Portfolio. | Foto: Designwerk
Der Semi 40 E ergänzt das Futuricum-Portfolio. | Foto: Designwerk
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Johannes Reichel
(erschienen bei VISION mobility von Gregor Soller)

Die Marke Futuricum ist ein neuer Schweizer Hersteller von E-Lkw. Er nutzt aktuell Volvo-FM-Modelle als Basis. Der Name soll eine Hommage an die einstigen Zürcher Fahrzeugbaupioniere von Turicum sein. Hersteller und Eigentümer der Marke ist die Designwerk Products AG. Und die hat jetzt nachgelegt: Nach einem 26-Tonner wurde jetzt die Sattelzugmaschine Semi 40 E präsentiert. Sie holt aus vier E-Maschinen 680 PS und bis zu 28 Tonnen Nutzlast. Er soll auch mit 44 Tonnen und je nach Akkuformat bis zu 380 Kilometer Reichweite bieten. Das Leergewicht bleibt dabei mit 8,2 Tonnen in Grenzen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 86 km/h limitiert.

Insgesamt gibt es drei Batteriepakete: Small leistet 1x170 kWh oder 2x85 kWh, Medium 1x170 kWh plus 1x85 kWh, also 255 kWh und Large bietet mit 2x170 kWh dann 340 kWh Gesamtkapazität. Die Akkus wiegen dann 1.135, 1.770 und 2.270 Kilogramm. Die Reichweiten liegen dann je nach Batteriepaket bei 190, 285 und 380 Kilometern. Und das laden? Dauert je nach Lader (22 kW On-Board, 44 kW On-Board oder bis 150 kW Off-Board via CCS-Schnelllader) zwischen 1,3 und 15 Stunden. Das Large-Paket ist per Schnelllader bereits nach 2,2 Stunden wieder zu 80% gefüllt. Und auch Futuricum preist die Fahrzeugbatterien als Stationärspeicher an. So können sie wiederverwendet oder recycelt werden.

Was bedeutet das?

Hoffentlich hat Futuricum Zukunft! Zu wünschen wäre es den rührigen Eidgenossen, die ein stimmiges Package vorstellen und beweisen wollen, dass zumindest Mittelstrecken im Verteilerverkehr auch elektrisch zu bewältigen sind!

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