Gabelstapler: Jungheinrich expandiert in China

Der Intralogistikanbieter Jungheinrich expandiert im asiatischen Markt. Ein neues Werk ersetzt nun in Qingpu (Shanghai) die bisherige Produktionsstätte.
Tobias Schweikl

Die Jungheinrich AG, Hamburg, hat am 8. August 2013 ein neues Werk in Qingpu (Shanghai) eröffnet. Die Fertigungsstätte für deichselgeführte Flurförderzeuge sowie Elektro-Gegengewichts- und Schubmaststapler hat eine Kapazität von 10.000 Flurförderzeugen pro Jahr und soll das in unmittelbarer Nähe gelegene bisherige Werk ersetzen, das nicht mehr erweitert werden konnte. Die Fahrzeuge sollen vor Ort nach europäischen Standards entwickelt und auch nach ökologischen Gesichtspunkten produziert werden. So wird der Kühlkreislauf für die im Sommer notwendige Klimaanlage hauptsächlich mit Wasser betrieben, was 90 Prozent weniger Kältemittel als bei vergleichbaren Gebäuden benötigen soll. Im Winter wird das Werk mit Erdwärme beheizt und nicht benötigte Erdwärme in den Boden zurückgespeist. Über ein energiesparendes System, das gleichzeitig die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gebäude verringert, wird zudem jedem Büro aufbereitete und gefilterte Luft zugeführt. Das Gebäude erhielt zur Eröffnung die Leed-Zertifizierung in Silber. Hierbei handelt es sich um ein System zur Klassifizierung für ökologisches Bauen, das vom U.S. Green Building Council entwickelt wurde. Es definiert eine Reihe von Standards für umweltfreundliches, ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen. Das neue Werk wird die gesamte Region „Asien-Pazifik“ beliefern und wurde innerhalb eines Jahres fertiggestellt. Die Produktionsfläche beträgt 36.000 Quadratmeter, die Büros erstrecken sich auf einer Fläche von etwa 4.000 Quadratmetern über drei Etagen.

Printer Friendly, PDF & Email