Gebrüder Weiss: CO2-Fußabdruck für Transporte ausgleichen

Mit dem Service „zero emissions“ haben Kunden des Logistikers zudem die Möglichkeit, zertifizierte Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Gebrüder Weiss investiert darüber hinaus in diverse emissionsarme Lkw. Hier im Bild: der Wasserstoff-Lkw. (Foto: Gebrüder Weiss)
Gebrüder Weiss investiert darüber hinaus in diverse emissionsarme Lkw. Hier im Bild: der Wasserstoff-Lkw. (Foto: Gebrüder Weiss)
Johannes Reichel
(erschienen bei LOGISTIK HEUTE von Therese Meitinger)

Kunden des Lauteracher Unternehmens Gebrüder Weiss können laut einer Pressemitteilung die durch den Transport ihrer Waren verursachten CO2-Emissionen seit 1. November 2021 vollständig ausgleichen. Mit dem neuen Service „zero emissions“ berechnet und dokumentiert der Transport- und Logistikdienstleister nach eigenen Angaben die CO2-Freisetzung für jede weltweit transportierte Sendung im Straßen-, Bahn-, See- und Lufttransport.

Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Gebrüder Weiss:

„Mit ‚zero emissions‘ erhalten unsere Kunden einen vollständigen Überblick über den CO2-Fußabdruck ihrer Sendungen. Damit unterstützen wir diese auf ihrem Weg zur Klimaneutralität und zu einer ausgeglichenen Ökobilanz.“

Emissionen werden auf Frachtrechnung ausgewiesen

Die mithilfe der webbasierten Datenbank „EcoTransIT“ ermittelten Emissionen werden dem Anbieter zufolge zusammen mit den entsprechenden Ausgleichskosten auf der Frachtrechnung ausgewiesen. Von Kunden geleistete Ausgleichszahlungen fließen demnach in zertifizierte Klimaschutzprojekte auf verschiedenen Kontinenten. Alle Klimaschutzprojekte hätten gemeinsam, dass sie den CO2-Ausstoß vermieden oder deutlich senkten, so Gebrüder Weiss. Für die Kompensation erhalten die Nutzer laut dem Logistikdienstleister ein Zertifikat, das ihre Unterstützung für das Projekt bescheinigt.

Gebrüder Weiss hat nach Eigenangaben für sich selbst ehrgeizige Klimaziele festgelegt. Bis zum Jahr 2030 will der Logistikdienstleister die eigenen Logistikimmobilien mit Strom aus Fotovoltaikanlagen komplett klimaneutral betreiben. Darüber hinaus habe man diverse emissionsarme Lkw im Einsatz, die mit Flüssiggas (LNG, CNG), Strom oder Wasserstoff (Brennstoffzelle) angetrieben werden, heißt es.

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