Gebrüder Weiss: Photovoltaik an vier Standorten ausgeweitet

Logistiker will bis 2030 klimaneutral wirtschaften und nimmt weitere Photovoltaikanlagen in Deutschland und Österreich in Betrieb.

Die Solaranlage am Gebrüder Weiss Standort Aldingen produziert 280 Megawattstunden Strom (MWh) pro Jahr. Foto: Gebrüder Weiss / Matt Stark
Die Solaranlage am Gebrüder Weiss Standort Aldingen produziert 280 Megawattstunden Strom (MWh) pro Jahr. Foto: Gebrüder Weiss / Matt Stark
Johannes Reichel
(erschienen bei Transport von Daniela Kohnen)

Der Logistikdienstleister Gebrüder Weiss hat in Süddeutschland und Vorarlberg vier neue Photovoltaikanlagen zur Eigenstromnutzung in Betrieb genommen. Sie sind auf den Logistikterminals in Nürnberg, Esslingen, Aldingen und Lauterach (Vorarlberg) installiert und erzeugen zusammen rund 1.540 Megawattstunden (MWh) Solarstrom im Jahr. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von 385 Drei-Personen-Haushalten in Österreich im gleichen Zeitraum. Wolfram Senger-Weiss, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss:

„Gebrüder Weiss hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 CO2-neutral zu sein. Die Ausstattung unserer Standorte mit Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von Solarstrom ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

In der zweiten Jahreshälfte sollen in Österreich noch fünf weitere Niederlassungen mit Solaranlagen ausgerüstet werden, erklärte das Unternehmen. Dann werde man bis Ende 2021 an insgesamt 13 Standorten eine Gesamtenergie von 8,4 Gigawattstunden Strom (GWh) produzieren und jährlich rund 1.050 Tonnen CO2 einsparen können.

Der Bau von Photovoltaikanlagen ist nur ein Pfeiler in der Nachhaltigkeitsstrategie von Gebrüder Weiss. Der Logistiker unterhält zudem einen eigenen Windpark und treibt die Erprobung alternativer Antriebstechnologien für seinen Fuhrpark voran. Seit Anfang des Jahres ergänzt der erste Wasserstoff-Lkw die Fahrzeugflotte von Gebrüder Weiss, zu der bereits mehrere Gas-Lkw sowie vollelektrisch angetriebene Motorwagen gehören.

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