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Gefahrgutlager: Dachser investiert in Karlsruhe

Der Logistikdienstleister Dachser erweitert seinen Standort in Karlsruhe um ein Gefahrgutlager.

Dachser ist Kooperationspartner des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und unterhält für Lagerung und Transport ein zentrales Gefahrgut-Managementteam sowie 197 regionale Gefahrgutbeauftragte. | Foto: Dachser
Dachser ist Kooperationspartner des Verbands der Chemischen Industrie e.V. (VCI) und unterhält für Lagerung und Transport ein zentrales Gefahrgut-Managementteam sowie 197 regionale Gefahrgutbeauftragte. | Foto: Dachser
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Tobias Schweikl

In Malsch bei Karlsruhe investiert der Logistikdienstleister Dachser über 20 Millionen Euro in die Erweiterung eines bestehenden Logistikzentrums. Die Erweiterung sei notwendig, um die wachsende Nachfrage von Unternehmen der chemischen Industrie bedienen zu können, so das Unternehmen. Der Standort sei für Dachser insbesondere durch seine gute Anbindung nach Frankreich wichtig.

Die Bauarbeiten für ein neues Hochregallager mit einer Grundfläche von 21.800 Quadratmeter und rund 43.000 Palettenstellplätzen laufen bereits. In der Anlage sollen unter anderem chemische Produkte und Gefahrstoffe wie Farben, Lacke oder Klebstoffe gelagert werden. Das neue Gefahrstofflager wird in neun Abschnitte aufgeteilt, die sowohl durch Brandwände abgetrennt, als auch mit einer automatisch auslösenden Löschanlage mit Decken- und zusätzlichen Regalsprinkleranlagen ausgestattet werden. In einigen Abschnitten wird zusätzlich eine Gaswarnanlage sowie eine Löschanlage mit Schaumzumischung eingebaut. Die Hallenböden mit armiertem Stahlbeton werden außerdem mit besonderen Dichtbahnen versehen und für die Löschwasserrückhaltung abgesenkt. Für den erhöhten Schutz des Grundwassers sorgen Sperren an den Zuläufen zur Kanalisation.

Die Inbetriebnahme ist im 1. Quartal 2019 geplant.

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