Geringe Ausfallquote bei Kunststoffpaletten

Der Küchenhersteller Alno AG und seine Tochtergesellschaft Wellmann Küchen haben schon vor Jahren von Holz- auf Kunststoffpaletten umgerüstet und sind mit den Ergebnissen zufrieden.
Tobias Schweikl

Trotz hoher Belastungen seien im Gesamtzeitraum der letzten 18 Jahre bei Alno nur rund 1.500 von rund 17.000 gelieferten Kunststoff-Paletten ausgefallen, so Michael Podstufka, Leiter Technische Dienste bei Wellmann Küchen. Aus Sicht von Podstufka ein überzeugendes Ergebnis: „Wir produzieren täglich rund 350 Küchen, die Paletten sind im Dauereinsatz. Eine solch geringe Ausfallquote bedeutet für uns Ladungsträger, auf die wir uns verlassen können.“
Bereits 1995 wurden die Ladungsträger im Unternehmen umgestellt. Zuvor nutzte Wellmann Küchen Holzpaletten, die aufgrund der täglichen Belastungen teilweise aber nur eine Lebensdauer von sechs Monaten erreichten. Durch die Kunststoffpaletten, die von der Paul Craemer GmbH geliefert wurden, konnten zudem Störungen in der automatisierten Intralogistik ausgemerzt werden. Da die Zuführung der Paletten nun problemlos erfolgte, konnten zusätzliche Palettenmagazine eingeführt werden. Wichtige Auswahlkriterien waren für Wellmann Küchen die Palettenqualität, um Beschädigungen an den Ladungen zu vermeiden, Gewicht und Formstabilität der Ladungsträger.

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