Greiwing: Neues Gefahrstofflager im Logport Duisburg

Auf 7.500 Quadratmeter will der Logistiker 5,5 Millionen Euro investieren. Daneben wird ein Non-Food-Lager mit 25.000 Palettenplätzen errichtet.
Gut aufgehoben: Im geplanten Gefahrgutlager von Greiwing im Logport Duisburg werden die Waren in BigBags angeliefert. | Foto: Greiwing
Gut aufgehoben: Im geplanten Gefahrgutlager von Greiwing im Logport Duisburg werden die Waren in BigBags angeliefert. | Foto: Greiwing
Johannes Reichel

Die Greiwing logistics for you GmbH hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf einen Antrag nach § 4 BImSchG auf Errichtung und Betrieb eines Gefahrstofflagers im Logport Duisburg gestellt. Für das Bauvorhaben auf einer 7.500 m² umfassenden Teilfläche eines insgesamt 37.500 m² großen Grundstücks an der Bliersheimer Straße will der Logistikdienstleister mit Hauptsitz im westfälischen Greven rund 5,5 Millionen Euro investieren. Auf der verbleibenden 30.000 m² großen Fläche wird aktuell ein 25.000 Palettenstellplätze fassendes Non-Food-Lager errichtet. In dem neuen Logistikgebäude, das insgesamt 1.300 m² Lagerfläche bieten wird, sollen ab März 2017 bis zu 3.000 Tonnen nicht brennbarer Produkte der Gefahrstoffklasse 6.1 gelagert werden.

Angeliefert werden sollen die Produkte in dem geplanten Lager in sogenannten BigBags mit einem Gewicht von jeweils 1.000 Kilogramm. Allerdings werden die Gebinde weder ab- noch umgefüllt. „Pro Charge entnehmen wir lediglich eine Probe von etwa 500 Gramm“, erklärt Beckonert. Dies erfolgt in einem speziellen Raum, der mit einer technischen Lüftung ausgerüstet ist. Der Wareneingang erfolgt ausschließlich mit Überseecontainern, welche direkt aus dem benachbarten Duisburg Intermodal Terminal (DIT) geholt werden, zu dem Greiwing einen direkten Zugang hat. Der Warenausgang erfolgt schließlich mittels geschlossener Kofferauflieger, die über ein automatisiertes Be- und Entladesystem verfügen. Befördert werden die Produkte ausschließlich mit eigenen Fahrzeugen auf festgelegten Routen.

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