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Großauftrag: E-Carsharing-Anbieter UZE bestellt 500 StreetScooter

Start-Up aus Aachen will in einem werbefinanzierten Geschäftsmodell E-Transporter kostenfrei vermieten und ordert in großem Stil bei der Post-Tochter.

Neuer Ansatz: Mittelfristig wollen die UZE-Gründer Alexander Jablovski und Sebastian Thelen (re.) ihre Vans kostenfrei anbieten. | Foto: UZE
Neuer Ansatz: Mittelfristig wollen die UZE-Gründer Alexander Jablovski und Sebastian Thelen (re.) ihre Vans kostenfrei anbieten. | Foto: UZE
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Johannes Reichel

Die Deutsche-Post-Tochter StreetScooter GmbH aus Aachen hat einen weiteren Großauftrag für seine E-Transporter erhalten. Das Start-up-Unternehmen UZE Mobility GmbH aus Aachen kauft vom Tochterunternehmen der Deutschen Post 500 Modelle WORK und WORK L. Sie sollen zunächst in ausgewählten Metropolen als emissionsfreie Carsharing-Fahrzeuge eingesetzt werden (LOGISTRA berichtete). Dort können sie von Privatnutzern per App etwa für Umzüge oder sperrige Einkäufe angemietet werden. Der Anbieter will seine Fahrzeuge perspektivisch kostenlos durch Werbung finanziert anbieten. Bereits zum Start der Pilotprojekte will man deutlich unter den herkömmlichen Marktpreisen liegen. Möglich werde dies durch das besondere Geschäftsmodell des Aachener Start-ups mit ersten Niederlassungen in Bremen (Headquarter) und Düsseldorf: Das Unternehmen sammelt und analysiert Fahrzeug- und Verkehrsdaten, die durch auf den E-Transportern angebrachte GPS-Sender aufgezeichnet werden. Dies wiederum ermögliche eine effizientere Gestaltung der urbanen E-Logistik. Dadurch sollen nicht nur die Städte von Verkehr, Lärm und Emissionen entlastet werden.

„Zusätzlich können wir beispielweise innovative Werbeformen für die Wirtschaft oder die öffentliche Verkehrsbetriebe anbieten. Durch die generierten Einnahmen gehen die Mietpreise unserer Fahrzeuge perspektivisch gegen Null", skizziert Alexander Jablovski, CEO und Co-Founder von UZE Mobility.

Kommunen und Städten wiederum könnten mit Hilfe der Daten die Kosten für den Betrieb und die Wartung urbaner Infrastruktur deutlich senken, verspricht der Unternehmer. Mittel- bis langfristig prognostiziert der Gründer weiteren Fahrzeugbedarf, er sieht sein Geschäftsmodell als global übertragbar an.

Zudem hält er das Fahrzeugmodell der Post-Tochter für ideal geeignet für den harten Carsharing-Einsatz „Carsharing ist ein extrem anspruchsvoller Einsatz für einen Transporter. Die StreetScooter sind die idealen Fahrzeuge für unser Geschäft. Sie haben genug Reichweite, sind robust und die Betriebskosten sind niedrig. Vor allem haben sie sich bereits bestens in der Praxis bewährt“, meint auch Sebastian Thelen, CDO und Co-Founder von UZE Mobility.

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