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Handel und Dienstleister finden zu wenig Logistikmitarbeiter

BVL und Statista legen erstmals den Logistikmonitor 2018 vor. Ein Ergebnis: die Geschäfte laufen, aber Mitarbeiter werden dringend gesucht.

Unternehmen haben über alle Tätigkeitsbereiche der Logistik hinweg Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. | Bild: Industrieblick / Fotolia
Unternehmen haben über alle Tätigkeitsbereiche der Logistik hinweg Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. | Bild: Industrieblick / Fotolia
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Tobias Schweikl

Die Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) und das Statistikportal Statista haben für die nun erstmals aufgesetzte Studie „Logistikmonitor 2018“ knapp 400 standardisierte Interviews mit Praktikern der Logistik geführt. Das erfreuliche Ergebnis: Die Logistik in Deutschland blickt positiv auf ihre aktuelle wirtschaftliche Situation und erwartet für die nächsten fünf Jahre branchenübergreifend steigende Umsätze.

Sorge herrscht aber beim Personal. Über alle Tätigkeitsbereiche hinweg habe die Logistik Probleme, ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern zu decken. Es fehlten sowohl Spezialisten als auch Kräfte für operative Routinetätigkeiten. Davon berichten vor allem der Handel und die Logistikdienstleister.

Die Gründe seien vielfältig. Bewerber für logistische Tätigkeiten sind offenbar häufig unzureichend qualifiziert. Ferner mache sich das im Vergleich mit der Industrie wenig geschärfte Image der Logistik im Bewerberpool negativ bemerkbar, so die Befragten. Maßnahmen der internen Weiterbildung scheitern hingegen häufig an der hohen Auslastung von Mitarbeitern und Management.

Eine Trendwende ist der Studie zufolge noch nicht in Sicht. 85 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Fachkräftemangel weiter zunehmen wird.

Die Studienergebnisse stehen hier zum Download zur Verfügung.

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