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Hannover Messe: VW zeigt Ideen zum autonomen Transporter

Auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens präsentiert der Hersteller Ideen für autonom fahrende, strombetriebene PODs, die die Idee des Transporters technologisch neu interpretieren sollen.

Alles im POD: Gleiche Plattform, diverse Anwendungen - das will VWN auf der Hannover Messe mit den autonomen Transporter-PODs darstellen. | Foto: VWN
Alles im POD: Gleiche Plattform, diverse Anwendungen - das will VWN auf der Hannover Messe mit den autonomen Transporter-PODs darstellen. | Foto: VWN
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Johannes Reichel

Der Transporterherstaller VW Nutzfahrzeuge legt zur Hannover Messe am Heimatstandort den Fokus auf die Möglichkeiten autonom fahrender Transporter, die man künftig anbieten will. Mit multivariabel einsetzbaren Hüllen, sogenannten PODs wolle man die Idee des VW Transporter – des ideal genutzten Raumes im Verkehr – auf eine neue Einsatz- und Zeitebene heben, heißt es.

„Wir öffnen in Hannover ein Fenster in die Zukunft der Mobilität. Als Hersteller präsentieren wir mit den PODs neue Wege und Technologien und schaffen damit eine Diskussionsgrundlage“, meint  Alexander Hitzinger, Vorstand für den Bereich Technische Entwicklung von Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Mit dem Mobilitätskonzept „Build on Volkswagen“ versteht sich der Automobilhersteller und Mobilitätsdienstleister dabei nicht als Betreiber der mobilen Räume von morgen, sondern als Business-Partner, der das Knowhow zu deren Realisierung liefere, skizziert der Anbieter. Man nutze die Kompetenz in der Modularisierung von Fahrzeugen zur Schaffung einer neuen Plattform für den Ausbau von mobilen Räumen (Modulare Ausbauplattform / MAP). Darüber hinaus würde das IT-Knowhow zur Automatisierung von Geschäftsprozessen (Servicemobil-Betriebsplattform / MBP) sowie die Routenoptimierung zwischen Serviceanbieter und Endkunde (Service-Buchungsplattform / SBP) in das erweiterte Geschäftsmodell des „Business as a Service“ integriert, heißt es weiter.

Im Format des ID. Buzz

Der Hersteller liefert die Hard- und Software dieser Fahrzeuge, die in Hannover bis zu 4,8 m lang, 2,15 m hoch und 1,85 m breit sind, etwa das Format der Elektro-Studie ID. Buzz, die 2021 auf den Markt kommen soll. Dabei sei zweitrangig,wie PODs später wirklich aussehen könnten, meint der Anbieter. Denkbar wären beispielsweise Modelle im Stil des autonom und elektrisch fahrenden Volkswagen Sedric. Die technische Antriebsbasis werde dabei der Modulare E-Antriebs-Baukasten (MEB) der Gruppe sein. Als Beispiele hat man einen Health-Care, einen Retail-, einen Barista-, sowie einen Energy-POD realisiert.

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