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Healthcare-Spezialist Hartmann automatisiert Lager mit Dematic

Der Anbieter medizinischer Verbrauchsgüter Hartmann stattet seinen Lagerneubau auf 400 Quadratmetern mit einem vollautomatischen Tablarlager in Kombination mit einem Multishuttle-System vom Intralogistikexperten Dematic aus.

Künftig lagern 60 Dematic Multishuttle die Waren im neuen Lager von IVF Hartmann in Neuhausen am Rheinfall ein und aus. | Foto: Dematic
Künftig lagern 60 Dematic Multishuttle die Waren im neuen Lager von IVF Hartmann in Neuhausen am Rheinfall ein und aus. | Foto: Dematic
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Julian Kral

Das Schweizer Unternehmen IVF Hartmann automatisiert sein Lager in Neuhausen am Rheinfall mit Technik von Dematic. Für den Anbieter medizinischer Verbrauchsgüter will der Intralogistikspezialist den Neubau auf 400 Quadratmetern mit einem vollautomatischen Tablarlager in Kombination mit einem Multishuttle-System ausstatten. Die Anlage soll dabei auf zwei Ebenen errichtet werden: Im Erdgeschoss wird der neue Kommissionierbereich entstehen, das Tablarlager mit Multishuttle-System soll im Obergeschoss installiert werden, so Dematic. Gleichzeitig soll die zuvor manuelle Ein- und Auslagerung der Waren sowie der gesamte Materialfluss dank der neuen Lösung vollständig automatisiert werden, um den Versand der Medizin- und Pflegeprodukte von Hartmann zu beschleunigen. Im kommenden Jahr soll das System in Betrieb genommen werden. 

„Unsere zweigeschossige Anlage ist die optimale Lösung für die IVF Hartmann AG. Der Lager- und der Kommissionierbereich liegen direkt übereinander, sodass keine Zeit durch aufwendige, innerbetriebliche Transportwege verloren geht“, sagt Rainer Buchmann, CEO Dematic Central Europe.

Das im Obergeschoss entstehende dreigassige Hochgeschwindigkeits-Tablarlager soll rund 10.000 Behälterstellplätze umfassen. Die automatische Ein- und Auslagerung der auf Tablaren befindlichen Ware übernehmen 60 Dematic Multishuttles, so der Lagertechnikexperte. Über drei Heber-Paare werden die Behälter dann in den Kommissionierbereich im Erdgeschoss transportiert. Dank einer Geschwindigkeit von bis zu vier Metern pro Sekunde sollen die Multishuttles dabei schnelle und effiziente Materialbewegungen bewerkstelligen.

Im Kommissionierbereich angekommen werden die Waren auf eine von zwei Pickstationen verteilt, wie Dematic erklärt. Anschließend soll ein Pick-to-Light-System dem Kommissionierer denjenigen Kundenbehälter anzeigen, in welchen der angeforderte Artikel gelegt werden soll. „Dadurch sinkt die Fehleranfälligkeit bei der Auftragszusammenstellung um ein Vielfaches“, so Buchmann, „Durch die direkte Anbindung der Pickstationen an die Shuttle-Lifte reduzieren wir zudem deutlich den Einsatz von Fördertechnik.“

Neben den zwei Pick-Bereichen soll der Kommissionierbereich zusätzlich über vier Packstationen sowie zwei Stationen für den Wareneingang verfügen. Um die einzelnen Bereiche miteinander zu verbinden, seien insgesamt nur 290 Meter Fördertechnik notwendig, so Dematic. In der Planungsphase entschied sich das Unternehmen Hartmann außerdem für die Software SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) zur Lagerverwaltung. „Über eine Schnittstelle binden wir die neue Anlage direkt an die Software an. Auf diese Weise kann der Materialfluss problemlos mit SAP EWM und ohne zusätzliche Middleware gesteuert werden. Die Systemlandschaft wird dadurch deutlich vereinfacht“, erklärt Buchmann.

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