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Hermes will Zustellern 12 Euro Stundenlohn zahlen

Hermes Germany will in den kommenden fünf Jahren mehr als 100 Millionen Euro in die Anhebung der Lohn- und Personalkosten auf der Letzten Meile investieren.

Paketsortierung an einer Zustellbasis von Hermes Germany. | Foto: Hermes
Paketsortierung an einer Zustellbasis von Hermes Germany. | Foto: Hermes
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Tobias Schweikl

Der KEP-Dienstleister Hermes Germany will die für das Unternehmen tätigen Servicepartner in die Lage versetzen, ihren Zustellern perspektivisch einen Stundenlohn von mindestens 12 Euro zu zahlen. Dazu will das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren über 100 Millionen Euro in Lohn- und Personalkosten in der Paketzustellung investieren. Im Geschäftsjahr 2019 soll der Stundenlohn zunächst auf über zehn Euro steigen, was in etlichen Metropolregionen wie München allerdings bereits heute überschritten wird.

„Wir erhöhen schrittweise die Vergütung unserer Servicepartner, sodass diese ihren Angestellten flächendeckend höhere Löhne zahlen können. Für 2019 ist zunächst ein Stundenlohn von mehr als 10 Euro vorgesehen. Diese interne Lohnuntergrenze heben wir sukzessive auf mindestens 12 Euro pro Stunde an“, so Olaf Schabirosky, CEO von Hermes Germany.

Möglich werden soll die bessere Bezahlung vor allem durch eine Anhebung der Paketpreise. Zum 1. November hatte Hermes erstmals einen Peak-Zuschlag für Händler zu Weihnachten eingeführt. Für das kommende Jahr seien mit Blick auf Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Elektromobilität weitere Preiserhöhungen geplant, so der KEP-Dienstleister.

Aktuell kooperiert Hermes Germany mit rund 280 Servicepartnern, die bis zu 95 Prozent der Zustelldienstleistung erbringen. Die Servicepartner sind eigenständige Unternehmen, die sich auf Zustellaufträge von Hermes bewerben und diese mit eigenem Personal durchführen.

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