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Hubtex: Neues Bedienterminal für Industrie 4.0

Neues System ermöglicht die digitale Vernetzung der Fahrzeuge mit lückenloser Datendokumentation, Predicitve Maintenance sowie die Einbindung von Assistenzsystemen. Schnittstelle per USB, optionales 14,5-Zoll-Touchdisplay.
Voll vernetzt: Das neue Hubtex-Bedienmodul soll die Anbindung des Staplers an die Lager-IT erleichtern und die Prozesse dadurch optimieren. | Foto: Hubtex
Voll vernetzt: Das neue Hubtex-Bedienmodul soll die Anbindung des Staplers an die Lager-IT erleichtern und die Prozesse dadurch optimieren. | Foto: Hubtex
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Johannes Reichel

Die Hubtex Maschinenbau GmbH hat angekündigt, ihre Mehrwege-Stapler mit Elektroantrieb ab sofort mit einem neuen Bedienterminal auszustatten. Das sogenannte HIT3 soll über zahlreiche Funktionen verfügen, die die digitale Vernetzung der Fahrzeuge mit der gesamten Lagerinfrastruktur erleichterten. So decke etwa die lückenlose Dokumentation aller Betriebsdaten Optimierungspotenziale im Lager auf. Als Bestandteil aller Elektro-Mehrwege-Seitenstapler, der Modelle FluX und MaxX sowie vieler Sonderfahrzeuge des Herstellers informiere das neue Modul über alle relevanten Betriebszustände, beschreibt der Hersteller. Auf dem Multifunktionsdisplay mit einer neuen Visualisierung stehen dem Fahrer sämtliche Informationen zur Radstellung, zur Geschwindigkeit und zum Batteriezustand des Staplers in einer einfachen grafischen Darstellung zur Verfügung. Bei Bedarf bindet der Hersteller per Modem die eigene "Predictive-Maintenance-Lösung" über das neue Bedienterminal an. Damit ließen sich alle relevanten Daten vorausschauend aus der Ferne überwachen. So könne man etwa Wartungen frühzeitig durchführen.

Zu den optional einbindungsfähigen Assistenzsystemen zählt dem dem sogenannten Hubtex Load Manager für effizientere Lager- und Kommissionierprozesse die halbautomatische Fahrzeugpositionierung. Diese erlaubt es dem Fahrer, per Knopfdruck halbautomatisch die vorprogrammierte Regalfachposition in Einsätzen mit Regalführung anzufahren. An Schnittstellen gibt es unter anderem einen USB-Anschluss, der für Software-Updates verwendet werden kann. Mit einem Speicherstick im USB-Port übernimmt das System die Funktion eines Datenloggers. Auf diese Weise könne der Nutzer physikalische Messwerte, wie beispielsweise zurückgelegte Strecken, Fahrzeiten, Beladungsgewichte oder Standzeiten lückenlos dokumentieren. Um ein präzises Arbeiten zu ermöglichen, verfügt das Bedienmodul über eine Gabelneigungsanzeige sowie die automatische Gabelnullstellung. Alle Prozesse werden über acht beleuchtete haptische Bedientasten oder über das optional verfügbare 14,5-Zoll-Touchdisplay intuitiv gesteuert. Die höhere Auflösung des TFT-Farbgrafikdisplays sorge nicht nur für eine benutzerfreundliche optische Darstellung, sondern auch für eine verbesserte Kameraintegration, wirbt der Anbieter. Nach Kundenwunsch kann auch eine Staplerzugangskontrolle mit einem personalisierten Code direkt am Bedienterminal realisiert werden.

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