Hydrotreated Vegetable Oil: DKV Mobility erweitert HVO-Versorgungsnetz

Hydriertes Pflanzenöl als CO2-reduzierten Dieselersatz erhalten Kunden von DKV Mobility mit ihrer Tankkarte an inzwischen rund 650 Stationen in ganz Europa. 50 davon sind in Deutschland.

​​​​​​​Getankt wir das HVO genauso wie der Diesel. (Foto: DKV Mobility)
​​​​​​​Getankt wir das HVO genauso wie der Diesel. (Foto: DKV Mobility)
Redaktion (allg.)
(erschienen bei Transport von Christine Harttmann)

DKV Mobility baut ihr Versorgungsangebot für alternative Kraftstoffe kontinuierlich aus. Ab sofort können Kunden der Plattform für On-the-Road-Paymentlösungen den CO2-reduzierten Dieselkraftstoff HVO an rund 650 Tankstellen in Europa über ihre DKV Card beziehen. Etwa 50 davon sind in Deutschland. Wie der Dienstleister mitteilt, wird der alternative Kraftstoff in diversen diversen Mischformen bis hin zu HVO100 zu haben sein. mit Herstellerfreigabe nutzen.

„HVO bietet unseren Kunden die Möglichkeit, ihre fuhrparkbezogenen CO2-Emmissionen um bis zu 90 Prozent zu reduzieren – und zwar ohne, dass die Fahrzeuge umgerüstet oder ausgetauscht werden müssen“, sagt Sven Mehringer, Managing Director Energy & Vehicle Services bei DKV Mobility. „Das macht diesen CO2-reduzierten Kraftstoff für unsere Kunden zu einem wirkungsvollen Instrument, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern.“

Hydrierte Pflanzenöle oder Hydrogenated Vegetable Oils (HVO) sind Pflanzenöle, die durch katalytische Reaktion mit Wasserstoff in Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. Sie werden aus pflanzlichen Ölen, unter anderem Raps- oder Palmöl, deren Derivaten und Abfällen oder auch aus Altspeisefetten, üblicherweise pflanzlicher und tierischer Herkunft, hergestellt. Da die Rohstoffe für HVO leicht wiedergewonnen werden können, fällt der Kraftstoff unter die erneuerbaren Dieselkraftstoffe, die eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen können. Bei der Verbrennung von HVO entstehen weniger Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2), Stickoxide (NOx) und Partikel.

Die genaue Höhe der Emissionsminderung hängt von der Rohstoffquelle, dem Herstellungsverfahren und der spezifischen Mischungsform des Kraftstoffs ab, der sowohl als Beimischung zu Dieselkraftstoffen als auch als Reinkraftstoff eingesetzt werden. Viele sehen in HVO eine ideale Drop-in-Lösung für bestehende Fahrzeugflotten, weil die Beschaffenheit weitgehend der von Dieselkraftstoffen entspricht. Bei den meisten Fahrzeugen ist daher keine Anpassung des Motors oder der Zapfsäulen erforderlich, damit HVO100 eingesetzt werden kann.